Bindefrist

Der Bauvertrag ist ein gegenseitiger Vertrag, dessen Abschluss das Einverständnis beider Seiten voraussetzt. Juristisch spricht man von zwei übereinstimmenden Willenserklärungen, dem Vertragsangebot und der Vertragsannahme. Sitzen Sie mit Ihrem Vertragspartner an einem Tisch, ist die geforderte Übereinstimmung kein Problem, sie wird in der beiderseitigen Unterschrift dokumentiert.

Aber insbesondere dann, wenn Sie es mit Kunden- oder Vertriebsberatern zu tun haben, ist Ihr juristischer Vertragspartner meist nicht anwesend. Denn Kunden- oder Vertriebsberater sind in der Regel nicht zum Vertragsabschluss berechtigt, dies bleibt der Geschäftsleitung vorbehalten.

Vertagsunterzeichnung

Unterzeichnen zunächst nur Sie den Vertrag, erklären mit Ihrer Unterschrift rechtsverbindlich mit diesem Unternehmen bauen zu wollen. Reagiert der potentielle Vertragspartner nicht zügig, stellt sich die Frage, wie lange Sie an diese Firma gebunden sind und ab wann sie sich gefahrlos für ein anderes Unternehmen entscheiden können. Viele Verträge lassen nicht erkennen, in welcher Zeit eine Genehmigung zu erfolgen hat und begründen so einen unkalkulierbaren Schwebezustand für Sie. Andere sehen eine Bindungszeit von 6 und mehr Wochen vor, was für die Entscheidung, ob man Sie als Geschäftspartner akzeptieren will, deutlich zu lang erscheint.

Tipp

Achten Sie darauf, dass Ihr Vertrag eine Bindezeit von zwei bis maximal vier Wochen vorschreibt.

Stand: 
Dienstag, 22. März 2016

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Gutachter und Sachverständige dienen zur Abnahme bestimmter Bauschritte und zur Qualitätsprüfung.  

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