Bodenbeschaffenheit und Baugrundgutachten

Um sich vor kostenintensiven Überraschungen zu schützen, empfiehlt sich vor dem Kauf eines Grundstückes, Informationen zur Beschaffenheit und Tragfähigkeit des Bodens einzuholen. Fragen Sie Ihren Verkäufer, bei Baufirmen, Statikern oder auch Nachbarn und der Orts- /Stadtverwaltung nach einem bereits vorhandenen Bodengutachten. Bauordnungsämter und Wasserwirtschaftsämter der Gemeinden können Ihnen ebenfalls Informationen über die Bodenbeschaffenheit geben.

Klären Sie vor dem Kauf folgende Fragen:

  • Liegt ein Bodengutachten vor?

  • Müssen aufgrund schwieriger Bodensituationen zusätzliche Baugrunduntersuchungen, zum Beispiel Probebohrungen, durchgeführt werden?

  • Wie hoch ist der Grundwasserspiegel? Bei erhöhtem Grundwasserspiegel müssen womöglich aufwendige Maßnahmen zur Feuchtigkeitsisolierung ergriffen werden, beispielsweise durch den Bau eines wasserdichten Untergeschosses. Informationen über den Grundwasserspiegel erhalten Sie bei dem Bauordnungsamt und bei den Wasserwirtschaftsämtern.

  • Wollen Sie auf felsigem Untergrund bauen? Müssen Felssprengungen durchgeführt werden? Die Bebauung von Hanglagen ist aufwendiger und damit teurer als die ebener Grundstücke.

  • Wird die Kanalisation höher liegen als Küche oder Bad, zum Beispiel bei Hanglage oder ausgebautem Keller?
  • Gibt es möglicherwise eine Radonbelastung? Über die bundesweite Radonkarte können Sie erste Informationn erhalten.

Tipp

Sie sollten grundsätzlich beachten, dass bereits bei leichtem Grundstücksgefälle höhere Aufwendungen für die Gründung des Gebäudes erforderlich werden können, insbesondere wenn Sie ohne Keller bauen.

Stand: 
Donnerstag, 14. April 2016

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Gutachter und Sachverständige dienen zur Abnahme bestimmter Bauschritte und zur Qualitätsprüfung.  

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