Elektroheizung ohne Speicher

Bei der elektrischen Direktheizung wird die Heizwärme direkt an den beheizten Raum abgegeben. Hierfür gibt es verschiedene Formen:

  • Elektrisch beheizte Heizkörper (Radiatoren oder Konvektoren) sind fest eingebaut (wie die Heizkörper einer Zentralheizung) oder auf Rollen beweglich.
  • Elektro-Heizstrahler enthalten meist einen stabförmigen Einsatz (zum Beispiel einen Glühdraht in einem Quarzrohr), der im Betrieb sehr heiß wird und Wärmestrahlung abgibt. Die Heizwärme wird nach dem Einschalten sehr schnell spürbar, allerdings nur im direkt beschienenen Bereich. Dasselbe gilt für Infrarot-Lampen, die nach dem gleichen Prinzip arbeiten.
  • Die meist mobilen Heizlüfter sind kompakte Geräte, die die Raumluft erwärmen und umwälzen und dabei Staub verschwelen und aufwirbeln.

Elektro-Direktheizungen weisen niedrige Installationskosten auf, etwa im Vergleich zu einem Zentralheizungssystem. Die Betriebskosten sind jedoch besonders hoch, vor allem wegen mangelnder Energieeffizienz. Die Betriebskosten sind kaum abhängig vom Fabrikat und auch bei neuesten Geräten nicht nennenswert niedriger.

Bis zu 30 % an Heizenergie einsparen, das versprechen Anbieter von so genannten Infrarot-Flächenheizungen. Auch diese Variante der Elektro-Direktheizung wird mit Tagstrom betrieben. Damit haben diese Systeme, für die viel Werbung gemacht wird, dieselben wirtschaftlichen Nachteile wie andere Direktheizungen. Geringere Kosten sind mit diesen Systemen somit auch nicht zu erwarten.

Stand: 
Montag, 11. April 2016

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