Energieeffizient Bauen und Sanieren - Zuschuss Brennstoffzelle (433)

Brennstoffzellensystemen

Förderart:
Zuschuss
Förderumfang:
Bis zu 28.200 EUR
Bereitgestellt durch:
KfW
Geltungsbereich:
Bundesweit
Stand:
Sonntag, 30. April 2017
Übersicht

Mit dem Programm „Energieeffizient Bauen und Sanieren - Zuschuss Brennstoffzelle" (433) fördert die KfW den Einbau von stationären Brennstoffzellensystemen.

Gefördert wird der Einbau von stationären Brennstoffzellensystemen mit einer elektrischen Leistung von mindestens Pel = 0,25 kWel bis maximal Pel = 5,0 kWel in neuen oder bestehenden Wohngebäuden.

Förderfähige Kosten:

  • Kosten für den Einbau des Brennstoffzellensystems
  • fest vereinbarte Kosten für den Vollwartungsvertrag in den ersten zehn Jahren
  • Kosten für die Leistungen des Energieeffizienz-Experten
Tipp

Für die Antragstellung ist ein Energieeffizienz-Experte einzubinden.

Das Förderprogramm im Detail
Wer erhält die Förderung?

Natürliche Personen als Eigentümer von selbst genutzten oder vermieteten

  • Ein- und Zweifamilienhäusern (maximal 2 Wohneinheiten) oder
  • von Eigentumswohnungen in Wohnungseigentümergemeinschaften.
Konditionen

Die Förderung erfolgt durch einen Investitionszuschuss, der nach Abschluss des Vorhabens auf Ihr Konto überwiesen wird. Der Zuschuss setzt sich zusammen aus:

  • einem Festbetrag (Grundförderung) von 5.700 Euro und
  • einem leistungsabhängigen Betrag (Zusatzförderung) von 450 Euro je angefangener 100 Wel.

Es werden maximal 40 % der förderfähigen Kosten bezuschusst.

Kombination mit anderen Fördermitteln

Die mit diesem Zuschuss geförderte Brennstoffzellensysteme (integrierte Geräte und Beistellgeräte) dürfen ausschließlich mit der Vergütung für KWK-Anlagen nach dem "Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung" (KWK-Gesetz, www.bafa.de) kombiniert werden.

Nicht zulässig ist die Inanspruchnahme der Stromsteuerbefreiung für den Eigenverbrauch von selbst erzeugten Strom gemäß § 9 Absatz 1 Nummer 3 Buchstabe a Stromsteuergesetz sowie die Nutzung weiterer Fördermittel.

Vollständige Informationen

Weitere Anforderungen an das Brennstoffzellensystem:

  • Einbindung der Brennstoffzelle in die Wärme- und Stromversorgung des Gebäudes
  • hydraulischer Abgleich und Dämmung der Rohrleitungen gemäß EnEV
  • Einbau durch ein Fachunternehmen
  • Gesamtwirkungsgrad ŋ ≥ 0,82 und elektrischer Wirkungsgrad ŋel ≥ 0,32
  • Vollwartungsvertrag mit Mindestlaufzeit 10 Jahre, der ŋel ≥ 0,26 gewährleistet
Beratung

Sie können sich bei den Landesverbraucherzentralen oder bei einem Finanzierungspartner über die für Sie geeigneten Förderprodukte beraten lassen. Hierbei handelt es sich um Geschäftsbanken, Sparkassen, Genossenschaftsbanken, Direktbanken, Bausparkassen und Versicherer. Finden Sie hier einen Finanzierungspartner in Ihrer Nähe.

Besondere Hinweise
  • ŸStellen Sie zuerst den Antrag, bevor Sie mit Ihrem Vorhaben starten.
  • Den Antrag stellen Sie – anders als bei einem Förderkredit – direkt bei der KfW.
Neben der Beschreibung des Fördermittels finden Sie eine dazu passende Checkliste sowie weitere nützliche Informationen.

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