Termine

Bauzeitverzögerungen zählen zu den Hauptproblemen beim Bau.

Wohl nicht zuletzt deshalb enthalten Bauverträge in der Regel keine oder nur sehr vage Angaben dazu, wann mit dem Bau begonnen und wann er fertiggestellt sein wird.

Fehlende oder unkonkrete Zeitvorgaben machen es Ihnen schwer, Ihre persönliche Zeitplanung etwa für die Kündigung Ihrer Mietwohnung oder für den Umzug aufzustellen. Sie behindern Sie auch dabei, Ihre Rechte wahrzunehmen, die Ihnen bei Verzug der vereinbarten Leistungen zustehen: beispielsweise durch Rücktritt vom Vertrag oder Schadensersatz wegen entstehender Mehrkosten (zusätzliche Miete, eventuell Hotelkosten, Kosten einer Möbeleinlagerung, etc.).

Worauf Sie achten müssen!

Achten Sie darauf, dass das Bauunternehmen sein Arbeitsprogramm mit konkreten Kalenderterminen angibt, insbesondere um die Zeit vor und nach Baubeginn:

Bis wann muss das Unternehmen den Bauantrag einreichen? Wann erfolgt der Baubeginn? Bis wann spätestens die Fertigstellung?

Bei schlüsselfertigen Kompletthäusern und –wohnungen wird oft der Zeitpunkt der Bezugsfertigkeit angezeigt. Dieser bedeutet, dass der Bau von innen nutzbar ist, er muss aber noch nicht vollständig fertig sein. Regeln Sie deshalb neben dem Zeitpunkt der Bezugsfertigkeit auch die vollständige Fertigstellung aller Vertragsarbeiten.

Tipp

Bedenken Sie: Das Ringen um die Ursachen einer Verspätung der Bauleistung und die Verantwortung hierfür ist oft der Knackpunkt bei Auseinandersetzungen über Verzugsansprüche des Bauherrn. Es hilft, wenn Sie den Bauablauf und insbesondere die Umstände von Zeitverzögerungen von Anfang an dokumentieren.

Stand: 
Dienstag, 22. März 2016

Mit unserer Fördermittelsuche finden Sie die passenden Fördermittel mit wenigen Klicks…

weiter

Informieren Sie sich über die unterschiedlichen Beratungsangebote und die Leistungen von Energieeffizienz-Experten.

weiter

Gutachter und Sachverständige dienen zur Abnahme bestimmter Bauschritte und zur Qualitätsprüfung.  

weiter