Immobilie - ja oder nein?
"Man beginnt früh, braucht 30 Jahre, hat zu Beginn der Rente abbezahlt und kann sich dann auf einem ansehnlichen Vermögenswert zur Ruhe setzen", lautet die traditionelle Formel für die eigene Immobilie. Sie prägt auch heute noch stark die Vorstellungen des Traums von den eigenen vier Wänden. Aber sie passt nicht ohne weiteres in die heutige Zeit. Immer mehr Menschen müssen damit rechnen, in naher Zukunft vielleicht ihren Arbeitsplatz zu verlieren oder beruflich bedingt umziehen zu müssen. Soll man sich vor diesem Hintergrund wirklich für 30 Jahre verschulden? Auch sind die Lebensvorstellungen vielfältiger geworden. Immobilie mit 50. Geht das noch? Dies sind nur zwei Beispiele dafür, wie sich die Tradition an der Moderne reiben kann, so dass die eigene Immobilie risikoreich erscheint. "Soll ich oder soll ich nicht?", lautet deshalb für viele Menschen die erste Frage.
Wir können diese Frage nicht für Sie beantworten. Ein Immobilienerwerb hat Risiken. Da gibt es nichts zu beschönigen. Aber eine realistische Betrachtung kann dazu beitragen, dass Sie Ihre eigene Bewertung und damit auch die für Sie richtige Entscheidung treffen können.
Im folgenden finden Sie zunächst einige Überlegungen zum Umgang mit der (Lang-) Zeit einer Finanzierung. Außerdem erhalten Sie Informationen darüber, welche Risiken beim Immobilienerwerb bestehen und wie Sie sich gegebenenfalls davor schützen können. Und zu guter Letzt einige Hinweise zur Immobilie als Altersvorsorge.