Umschulden oder nicht ? Stiftung Warentest informiert über "Forward"-Darlehen
News vom 30. Oktober 2002
Quelle: Daniel Burchard für baufoerderer.de
Derzeit sind die Zinsen besonders niedrig, und daher wird mancher Bauherr überlegen, ob er seinen alten Kredit nicht zu Gunsten eines günstigeren ablösen soll. Doch dann verlangt die Bank meist eine Vorfälligkeitsentschädigung, die den Zinsvorteil zumindest schmälert.
Auf eine Alternative zur Umschuldung hat jetzt die Stiftung Warentest hingewiesen: Auch mit sogenannten "Forward-Darlehen" kann man von den niedrigen Zinsen profitieren. Forward-Darlehen bedeutet: Der Kreditvertrag wird sofort unterschrieben, das Geld jedoch erst ausgezahlt, wenn der alte Vertrag nach Ablauf der Bindungsfrist abgelöst werden kann. Der vorgezogene Kreditvertrag zahlt sich aus, wenn die Zinsen für Baugeld während der Vorlaufzeit über den Satz steigen, der für das Forward-Darlehen zu zahlen ist. Außerdem kann man die künftige Belastung besser kalkulieren. Allerdings - diese Darlehen sind regelmäßig teurer als normale Baudarlehen, so die Stiftung Warentest. Dabei hängt die Zinsdifferenz vor allem von der Wartezeit bis zur Auszahlung nach Ablauf des alten Kredits ab.
Weitere Informationen mit Berechnungsbeispielen und einer Excel-Tabelle zur Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung finden Sie hier im Internet-Angebot der Stiftung Warentest.
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