Preisindex für Wohngebäude im November 2002 um 0,1 % gestiegen
News vom 13. Januar 2003
Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts
Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden heute mitgeteilt hat, lag der
Baupreisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude
(Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) in Deutschland
im November 2002 um 0,1 % höher als im November 2001. Gegenüber August 2002 ist der Preisindex für Wohngebäude um 0,2 % zurückgegangen. Im "alten" Bundesgebiet verringerten sich die Preise für Wohngebäude im Jahresvergleich um 0,1 %, während sie sich in den neuen Ländern um 0,6 % erhöhten.
Die Preise für Rohbauarbeiten gingen von November 2001 auf November
2002 um 0,4 % zurück, die für Ausbauarbeiten erhöhten sich um 0,6 %. Unter den Bauarbeiten gab es binnen Jahresfrist Preisrückgänge bei den Zimmer- und Holzbauarbeiten (minus 1,6 %), bei den Putz- und Stuckarbeiten (minus 1,3 %) und den Gerüstarbeiten (minus 1,2 %). Gestiegen sind die Preise für Gas-, Wasser- und Abwasserinstallationsanlagen (+ 2,3 %), für Heizanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen (+ 2,2 %) sowie für Nieder- und Mittelspannungsanlagen (+ 1,6 %).
Bei den Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) stiegen die Preise um 0,3 %. Im Straßenbau gingen sie dagegen um 0,5 % zurück. Und bei den Nichtwohngebäuden erhöhte sich der Preisindex für Bürogebäude im November 2002 gegenüber November 2001 um 0,4 % und für gewerbliche Betriebsgebäude um 0,5 %.
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