Bundesbauminister Stolpe: Wohneigentum und "Riester-Rente" müssen besser verbunden werden
News vom 9. Februar 2003
Quelle: Pressemitteilung des Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen vom 5.2.2003
Für Bundesbauminister Manfred Stolpe (SPD) ist das Wohneigentum die wichtigste Form der privaten Altersvorsorge. "Wir müssen das selbstgenutzte Wohneigentum und die Riester-Rente besser miteinander verzahnen. Für mich ist das ein zentrales Vorhaben", sagte Stolpe am vergangenen Mittwoch anlässlich der Übergabe des Kommissionsberichtes "Altersvorsorge und Immobilien" des Deutschen Verbandes für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung.
Mit keinem anderen Instrument könne soviel privates Kapital für die
Altersvorsorge mobilisiert werden, wie mit selbstgenutztem Wohneigentum, so Stolpe. Es sei deshalb sehr wichtig, dass es in der vergangenen Legislaturperiode gelungen sei, Wohneigentum im Rahmen des Entnahmemodells in die Riester-Rente einzubauen. Für die Zukunft sehe die Koalitionsvereinbarung ausdrücklich vor, dass Eigentumsförderung und Altersvorsorge besser miteinander verzahnt werden. Ziel sei dabei, Wohneigentum als wichtigste Form der Altersvorsorge vollständig in die private Altersvorsorge zu integrieren. Es müsse möglich sein, flexibel und unbürokratisch das angesparte, geförderte Altersvorsorgekapital in den Erwerb einer selbstgenutzten Immobilie einzubringen.
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