Zahl der Baugenehmigungen steigt im 1. Quartal 2003 um 37,3 %
News vom 6. Juni 2003
Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts vom 6.6.2003
Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden heute mitgeteilt hat, wurde im ersten Quartal 2003 in Deutschland der Bau von 88.700 Wohnungen genehmigt. Das waren nach Angaben des Amtes 37,3 % oder 24.100 Baugenehmigungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Dieser Anstieg dürfte zu einem guten Teil auf Vorzieheffekte bei der Beantragung von Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser zurückzuführen sein, die auf Grund der politischen Diskussionen um die Kürzung der Eigenheimzulage in den letzten Monaten entstanden sind. Besonders ausgeprägte Vorzieheffekte waren bereits im Dezember 2002 zu beobachten, in dem es bei den Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser zu Steigerungsraten gegenüber dem Dezember 2001 von über 70 % gekommen war.
Von Januar bis März 2003 wurden in Wohngebäuden 79.600 Neubauwohnungen genehmigt. Deutlich mehr Baugenehmigungen gab es für Wohnungen in neuen Ein- und Zweifamilienhäusern (plus 53,5 % bzw. 49,8 %). Bei den Mehrfamilienhäusern sind die Genehmigungen von Neubauwohnungen nur geringfügig gestiegen (plus 4,9 %).
Der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude ging gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 43,9 auf 39,4 Millionen Kubikmeter zurück (minus 10,4 %). Dieser Rückgang spiegelt sich insbesondere bei den nichtöffentlichen Bauherren (minus 11,1 %) wider. Auch bei den öffentlichen Bauherren wurde das Ergebnis des Vorjahreszeitraums unterschritten (minus 4,2 %).
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