KfW-Wohnraum-Modernisierungsprogramm 2003: Bis August bereits 22.000 Anträge bewilligt - Bundesbauminister Stolpe sieht
schon jetzt positive Auswirkungen für Bauwirtschaft
News vom 2. September 2003
Quelle: Pressemitteilung des Bundesbauministeriums vom 2.9.2003
"Die beiden KfW-Programme "Wohnraummodernisierung 2003" und Infrastrukturprogramm "Sonderfonds Wachstumsimpulse" zeigen bereits drei Monate nach ihrer Unterzeichnung positive Wirkung. Besonders auf die kleinen und mittelständischen Betriebe der Bauwirtschaft werden sich die beiden Programme positiv auswirken.". So beurteilt der Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen Dr. Manfred Stolpe die Verträge zur Auflage des KfW-Programme, die am 22. April diesen Jahres unterzeichnet wurden (siehe die News vom 22. April 2003). Die zinsverbilligten Programme des Bundes, über die ein Darlehensvolumen von insgesamt 15 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt werden kann, würden überdurchschnittlich gut angenommen. "Die große Nachfrage zeigt, dass die AGENDA 2010 in diesem Teilbereich bereits greift. Die Programme werden nachhaltig zur Zukunfts- und Investitionsfähigkeit unserer Städte und Gemeinden sowie zur langfristigen Verbesserung der Wohnungsbestände beitragen", betonte Stolpe.
Mit dem "Wohnraummodernisierungsprogramm 2003" können alle Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an selbst
genutzten und vermieteten Wohngebäuden mit einem Darlehensvolumen von acht Milliarden Euro gefördert werden. Bis zum 14.
August 2003 wurden bereits 22.000 Anträge mit einem Kreditvolumen von rund 710 Millionen Euro bewilligt. "Damit konnten
Maßnahmen an über 65.000 Wohnungen gefördert werden", so der Minister. Der vorrangige Verwendungszweck liege bei der
Verbesserung des Gebrauchswerts der Räume (zum Beispiel durch den Einbau von Aufzügen), gefolgt von Maßnahmen zur
Energieeinsparung und Instandsetzung. Obwohl in den neuen Ländern bis zum Jahr 2002 die Modernisierung von rund 3,8
Millionen Wohnungen mit 43 Milliarden Euro gefördert wurde, entfallen auf die neuen Länder jetzt noch rund 20 Prozent der
Zusagen. "Dies zeigt, dass dort immer noch ein hoher Instandsetzungsbedarf besteht, der bewältigt werden muss", hob Stolpe
hervor.
Mehr zum "Wohnraum-Modernisierungsprogramm 2003" finden Sie hier im
Internet-Angebot der Kfw, oder Sie wenden sich unter der Telefonnummer 01801/335577 (zum Ortstarif) oder per e-Mail (iz@kfw.de) an das KfW-Informationszentrum.
[zurück]