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Stiftung Warentest: Umschulden für Bausparer kann sich lohnen

News vom 30. September 2003

Quelle: Daniel Burchard für baufoerderer.de

Bausparer, die noch ein Bauspardarlehen mit einem Zinssatz von 5 Prozent und höher abzahlen, sollten über die Umschuldung auf einen normalen Bankkredit nachdenken. Darauf weist die "Stiftung Warentest" in der Oktober-Ausgabe ihrer Zeitschrift FINANZtest hin. Denn für Restlaufzeiten bis zu acht Jahren würden Banken derzeit meist bessere Konditionen anbieten, was sich vor allem bei relativ hohen Restschulden auszahlt.

Wer beispielsweise noch eine Restschuld von 50.000 Euro bei einem Zinssatz von 5 Prozent, einer Monatsrate von 720 Euro und einer Laufzeit von knapp 7 Jahren abstottern muss, kann nach Angaben der Finanztester beim Umstieg auf ein Bankdarlehen mit einem Effektivzins von 4,5 Prozent bei gleicher monatlicher Rate rund 1.300 Euro an Zinsen sparen. Erforderlich ist allerdings eine Grundschuldabtretung, die im Beispielsfall mit etwa 200 bis 300 Euro zu Buche schlagen würde. Die Stiftung Warentest rät außerdem, sich bei einem Wechsel nicht mit den Standardkonditionen der Bank zufrieden zu geben, da die Refinanzierung des Kredits für die Bank wegen der kurzen Laufzeit meist wesentlich günstiger als bei den üblichen Baukrediten sei. Bauparer können ihr Bauspardarlehen übrigens jederzeit tilgen, ohne eine so genannte "Vorfälligkeitsentschädigung" zahlen zu müssen, wie sie üblicherweise bei normalen Baudarlehen anfällt (siehe dazu auch die News vom 8. September 2003).



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