Umfrage: Selbst genutzte Immobilie knapper Favorit für den Vermögensaufbau
News vom 31. Oktober 2003
Quelle: Daniel Burchard für baufoerderer.de
Die selbst genutzte Immobilie ist "am besten" für den privaten Vermögensaufbau geeignet. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls die "Vermögensbarometer 2003" genannte aktuelle Umfrage der Sparkassen-Finanzgruppe. Untersucht wurde die Einstellung der Bevölkerung in Bezug auf die private Vorsorge und die Bereitschaft, mehr Verantwortung bei der Vermögensbildung zu übernehmen. Dazu hat das Marktforschungsinstitut TNS EMNID im August 2003 insgesamt 2.104 Personen ab 14 Jahren mittels computergestützter Telefoninterviews befragt.
Auf die Frage, welche von insgesamt 12 Produkten "am besten" für die Vermögensplanung bzw. den Vermögensaufbau geeignet seien, nannten 43 Prozent der Befragten die selbst genutzte Immobilie und knapp 42 Prozent die Lebensversicherung. Es folgen Rentenversicherung und Bausparvertrag mit jeweils 30 Prozent, während jeder Vierte (26 Prozent) die betriebliche Altersversorgung für ideal hält. 21 Prozent bevorzugen das Sparbuch als bestes Produkt für die Vermögensbildung. Auf eine fremd genutzte Immobilie setzten 19 Prozent, gefolgt von Investmentfonds (17 Prozent), Anleihen (15 Prozent) und Immobilienfonds (neun Prozent). Zwölf Prozent der Befragten halten Aktien für das "beste Produkt für den Vermögensaufbau".
Bei den bereits realisierten Maßnahmen zur Alterssicherung liegt dagegen die Lebensversicherung ganz vorn, denn 68 Prozent der Befragten haben eine solche Versicherung abgeschlossen. Auf Platz zwei mit 58 Prozent steht der Bausparvertrag, gefolgt vom Sparbuch (55 Prozent) und der selbst genutzte Immobilie (45 Prozent). Insgesamt gaben rund drei Viertel aller Befragten an, bereits Maßnahmen zur finanziellen Absicherung erfgriffen zu haben.
Von denjenigen, die ihre Maßnahmen erst noch planen, zieht beinahe jeder Fünfte der Befragten (18 Prozent) den Erwerb einer selbst genutzten Immobilie in Betracht, während 16 Prozent vorhaben, eine Rentenversicherung abzuschließen und 14 Prozent eine Immobilie erwerben und vermieten wollen. Etwa jeder Zehnte - die Angaben schwanken zwischen acht und zwölf Prozent - plant den Erwerb von festverzinslichen Wertpapieren, Aktien, Investmentfonds oder Immobilienfonds oder will einen Bausparvertrag oder eine Lebensversicherung abschließen. Sieben Prozent tendieren zum Abschluss eines Riester-Renten-Vertrags.
[zurück]