Umfrage der Landesbausparkassen: Eigenheimzulage wird große Bedeutung für Wohneigentumserwerb zugemessen
News vom 26. August 2004
Quelle: Daniel Burchard für baufoerderer.de
Geht es nach dem Willen der Bundesregierung, gibt es ab dem kommenden Jahr für Neufälle keine Eigenheimzulage mehr (siehe die News vom 14. Juli 2004). Fragt man aber die Bevölkerung nach der Rolle der Eigenheimzulage, so zeigt sich, dass sie dort für eine wichtige Fördermaßnahme gehalten wird. Das zumindest ergibt sich aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest, die LBS Research, der Forschungsdienst der Landesbausparkassen, heute vorgestellt hat. Die - laut LBS Research repräsentative - Umfrage wurde durchgeführt, nachdem Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) im Frühjahr 2004 erneut angekündigt hatte, die Eigenheimzulage ganz abschaffen zu wollen.
Gefragt wurde, wie wichtig die Eigenheimzulage für Durchschnittsfamilien bei der Finanzierung von Wohneigentum sei. 36 Prozent der Befragten hielten sie für "äußerst wichtig", fast ebensoviel, nämlich 34 Prozent, für "sehr wichtig" und immerhin noch ein knappes Viertel, nämlich 23 Prozent, für "wichtig". Lediglich für 3 bzw. 1 Prozent der Befragten ist sie "weniger wichtig" bzw. "unwichtig", und weitere 3 Prozent haben keine Meinung geäußert.
Nach Angaben von LBS Research zieht sich die hohe Zustimmung durch alle Bevölkerungsschichten. Sie gelte fast ohne jede Abstriche auch für Mieter, von denen über 91 Prozent die Bedeutung der Eigenheimzulage betont hätten. LBS Research führt das auch darauf zurück, dass - wie eine andere aktuelle Umfrage ergeben habe - rund 60 % der Mieter Wohneigentum anstrebten. Die klarste Zustimmung zur Rolle der Eigenheimzulage sei aber von den jungen Familien mit Kindern gekommen. Sie hielten die Förderung sogar zu über 80 Prozent für "sehr" oder "äußerst" wichtig.
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