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"KfW-Award 2005": Förderbank zeichnet vorbildhafte Sanierung von Häusern der 50er und 60er Jahre aus

News vom 1. März 2005

Quelle: Daniel Burchard für baufoerderer.de

Noch bis zum 3. April 2005 läuft die Anmeldefrist für den Wettbewerb um den KfW-Arward "Europäisch Leben - Europäisch Wohnen". Die KfW Förderbank zeichnet damit auch im Jahr 2005 wieder Hausbesitzer aus, die mit innovativen und kreativen Ideen zum Thema Wohneigentum tätig wurden. In diesem Jahr steht die Auszeichnung unter dem Motto "Umbauen statt Neubauen - Mehrwert durch Revitalisierung von Wohnimmobilien der 50er und 60er Jahre". Bewerben können sich Wohneigentümer, die ihr Haus im Zeitraum vom 1. Januar 2000 bis heute saniert oder modernisiert haben. Der Award ist mit insgesamt 27.000 Euro dotiert. Das Nachrichtenmagazin FOCUS und das ZDF-Wirtschaftsmagazin WISO unterstützen die KfW als Medienpartner.

"Der Schwerpunkt des Jahresthemas sind die 50er und 60er Jahre, ein Zeitabschnitt, in dem die Bedingungen für das Bauen nicht einfach waren. Daher interessiert uns besonders, mit welchen Maßnahmen und Ideen die Wettbewerbsteilnehmer den Baubestand dieser Jahre umgestalten und an die heutigen Nutzungsanforderungen anpassen konnten", erklärte Ingrid Matthäus- Maier, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe. Gerade die Häuser aus dieser Zeit machen einen erheblichen Anteil am gesamten Altbaubestand in Deutschland aus. Die KfW Förderbank möchte mit dem diesjährigen Award gezielt Bauherren auszeichnen, die sich der Bausubstanz dieser Jahre auf vorbildhafte Weise angenommen und kreative Lösungen entwickelt haben.

Der KfW-Award richtet sich an private Wohneigentümer, die Sanierungs- bzw. Modernisierungsmaßnahmen an Häusern durchgeführt haben, die in den Jahren von 1950 bis 1969 gebaut oder nach Zerstörung im Krieg wieder aufgebaut wurden. Die Ausschreibungsunterlagen können im Internet unter www.kfw-foerderbank.de herunter geladen oder unter dem Stichwort "KfW-Award 2005" direkt bei der KfW Bankengruppe (Konzernkommunikation/VSb1, Palmengartenstraße 5 - 9, 60325 Frankfurt) angefordert werden.

Neben dem ausgefüllten Teilnahmebogen müssen u. a. Pläne, Fotos sowie ein erläuternder Bericht zu den einzelnen Maßnahmen mit einer Darstellung des Nutzens für den Eigentümer eingereicht werden. Weitere Kriterien für die Beurteilung der Einsendungen sind neben Architektur und Bausubstanz auch Aspekte wie Energieverbrauch und Gebäudetechnik.

Eine hochkarätig besetzte Jury unter dem Vorsitz von Prof. Hans Kollhoff, Architekt in Zürich/Berlin, mit weiteren Vertretern der Bau- und Wohnbranche, aus den Bereichen Architekten, Museen, Medien und von der KfW, wählt die Sieger aus. Die Preisverleihung findet am 2. Juni 2005 in der KfW-Niederlassung, Berlin, statt.

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