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Verbraucherzentrale Baden-Württemberg rät ab vom Kauf von Klimageräten - stattdessen: Sonnenhitze aussperren!

News vom 1. Juli 2005

Quelle: Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg vom 30.6.2005

Derzeit werden viele Wohnungen unerträglich warm. Der Handel wirbt für Kühlung mit Kleinklimageräten. Von deren Kauf rät die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg jedoch ab: Ihre Wirkung entspricht meist nicht den Erwartungen und steht in keinem Verhältnis zum hohen Stromverbrauch. Ein gut durchdachter und funktionierender Sonnenschutz verhindert, dass Räume zu warm werden.
Kleinklimageräte entziehen der Raumluft Wärme und blasen sie durch einen dicken Schlauch ins Freie, der durch die geöffnete Balkontür oder ein gekipptes Fenster geführt werden muss. Offene Fenster sind beim Kühlen jedoch genauso unsinnig wie beim Heizen. Das Ergebnis ist eine unbefriedigende Kühlwirkung, und der an sich schon hohe Stromverbrauch der Geräte wird noch höher. Zudem sind die meisten Geräte ziemlich laut.
Die Verbraucherzentrale empfiehlt, vor der Anschaffung eines Kleinklimagerätes mit hohen Folgekosten zunächst die unterschiedlichen Möglichkeiten des Sonnenschutzes auszuschöpfen. Zusammen mit gezielter Lüftung während der kühlen Nacht- und Morgenstunden sowie über Tag möglichst geschlossenen Fenstern hält man den Temperaturanstieg im Innenraum meist erträglich.


Welche Sonnenschutzsysteme wo am wirksamsten eingesetzt werden können, berät das Servicetelefon Bauen-Wohnen der Verbraucherzentrale montags bis donnerstags zwischen 10 und 18 Uhr unter der Telefonnummer 0900-1-77 44 45 (1,75 Euro/Min. bei Anruf aus dem deutschen Festnetz, sekundengenaue Abrechnung).

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