Preisindex für Wohngebäude im Mai 2005 um 0,7 % gestiegen
News vom 7. Juli 2005
Quelle: Pressemitteilung des Statistisches Bundesamts vom 7.7.2005
Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden heute mitgeteilt hat, stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) im Mai 2005 gegenüber dem Vorjahr um 0,7 % (siehe die News vom 9. Juli 2004). Gegenüber Februar 2005 ging der Index um 0,1 % zurück (siehe die News vom 7. April 2005).
Die Preise für Rohbauarbeiten fielen von Mai 2004 auf Mai 2005 um 0,3 %, die für Ausbauarbeiten erhöhten sich um 1,6 %. Unter den Bauarbeiten gab es binnen Jahresfrist deutliche Preisanstiege bei den Stahlbauarbeiten (plus 11,5 %), Heizanlagen und zentralen Wassererwärmungsanlagen (plus 6 %) sowie bei den Gas-, Wasser- und Abwasserinstallationsanlagen in Gebäuden (plus 5 %). Nennenswerte Preisrückgänge gab es bei den Fliesen- und Plattenarbeiten (minus 2,4 %), bei den Beton- und Stahlbetonarbeiten (minus 1,2 %) und bei den Putz- und Stuckarbeiten (minus 1,1 %).
Bei den Nichtwohngebäuden stiegen die Preisindizes im Vorjahresvergleich für Bürogebäude um 1,1 % und für gewerbliche Betriebsgebäude um 2,2 %. Im Straßenbau erhöhten sich die Preise gegenüber Mai 2004 um 0,3 %, bei den Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) um 1,5 %.
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