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Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland empfiehlt Holzfußböden aus heimischen Wäldern

News vom 3. Mai 2006

Quelle: Daniel Burchard für baufoerderer.de

Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der als Bodenbelag trittelastisch, wärme- und schalldämmend wirkt und eine lange Lebensdauer hat. Allerdings gibt es bei Qualität und der Umweltverträglichkeit von Holzfußböden große Unterschiede. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) empfiehlt für Fußböden Holz wie Eiche, Esche, Birke, Kiefer oder Buche aus der heimischen Forstwirtschaft. Bei der Auswahl sollte auf das international gültige FSC-Siegel des "Forest Stewardship Council" geachtet werden (siehe dazu die News vom 15. September 2004). Es gewährleistet eine Bewirtschaftung der Wälder nach ökologischen und sozialen Kriterien.

Die umweltfreundlichsten Holzfußböden sind laut BUND Dielen und Parkett. Sie bestehen aus massivem Holz, das über Generationen hinweg haltbar ist und mit lösungsmittelfreien Bodenseifen oder natürlichen Wachsen und Ölen gepflegt werden kann. Fertig- und Mehrschichtparkett sowie Laminat seien dagegen weniger widerstandsfähig und müssten bei Schäden ersetzt werden, was einen erhöhten Materialverbrauch nach sich zieht. Außerdem würden sie aus Spanplatten gefertigt, die gesundheitsschädliches Formaldehyd enthalten könnten. Mit dem Blauen Umweltengel versehene Produkte garantieren jedoch einen vergleichsweise geringeren Schadstoffausstoß.


Informationen zum FSC-Siegel finden Sie im Imternet unter www.fsc-deutschland.de.

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