Fördervolumen der KfW Bankengruppe steigt im ersten Halbjahr 2006 auf 33,3 Milliarden Euro - Nachfrage nach Programmen für Häuslebauer übertraf alle Erwartungen
News vom 19. Juli 2006
Quelle: Presse-Newsletter der KfW vom 18.7.2006
Das Fördervolumen der KfW Bankengruppe ist im ersten Halbjahr 2006 auf 33,3 Milliarden Euro gestiegen und lag damit um 45 % über dem Vorjahresvolumen von 22,9 Milliarden Euro. Zu diesem erfreulichen Plus trugen wie bereits im ersten Quartal besonders stark die Programme für Wohnraumsanierung und ökologisches Bauen bei, die von der Förderinitiative "Wohnen, Umwelt, Wachstum" umfasst und mit Mitteln aus dem Bundeshaushalt verbilligt sind (siehe dazu die News vom 1. Februar 2006). Die Nachfrage nach den Darlehen übertraf die Erwartungen bei weitem: Das Zusagevolumen stieg rasant auf 6,3 Milliarden Euro (erstes Halbjahr 2005: 1,2 Milliarden Euro). Bis Ende Juni 2006 nahmen weit mehr als 100.000 Häuslebauer und -renovierer die Kredite aus den Programmen "CO2-Gebäudesanierung", "Wohnraum Modernisieren" und "Ökologisch Bauen" in Anspruch. Neben den Bauherren profitieren von der Förderinitiative vor allem kleine und mittlere Unternehmen aus dem Handwerk und der Bauwirtschaft, die die Sanierungs- und Baumaßnahmen durchführen.
Das Volumen der KfW Förderbank stieg vor allem aufgrund des großen Erfolgs der Förderinitiative "Wohnen, Umwelt, Wachstum" auf 17,2 Milliarden Euro (11,4 Milliarden Euro) an. Ein deutliches Plus verzeichneten aber auch die Umweltinvestitionen, die Infrastrukturfinanzierungen und die Bildungsförderung.
Für die Refinanzierung ihrer Geschäftstätigkeit nahm die KfW im ersten Halbjahr bereits 35 Milliarden Euro am Kapitalmarkt auf. Das Refinanzierungsvolumen für das Gesamtjahr 2006 wird bei insgesamt 50 - 55 Milliarden Euro liegen.
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