Preisindex für Wohngebäude im November 2006 um 3,7 % gestiegen
News vom 9. Januar 2007
Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts vom 9.1.2007
Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden heute mitgeteilt hat, stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) im November 2006 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 3,7 % (siehe die News vom 6. Januar 2006). Dies ist die höchste Veränderungsrate seit November 1993. Im August 2006 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich 2,8 % betragen (siehe dazu die News vom 9. Oktober 2006). Von August 2006 auf November 2006 erhöhte sich der Index um 1,0 %.
Die Preise für Rohbauarbeiten stiegen von November 2005 auf November 2006 um 4,1 %, für Ausbauarbeiten erhöhten sie sich um 3,3 %. Unter den Bauarbeiten gab es binnen Jahresfrist Preisanstiege insbesondere bei den Klempnerarbeiten (plus 10,8 %), Verglasungsarbeiten (plus 8,7 %), bei den Stahlbauarbeiten (plus 6,7 %), bei den Zimmer- und Holzbauarbeiten (plus 6,2 %) sowie bei den Gas-, Wasser- und Abwasser-Installationsanlagen (plus 5,2 %). Bei den Fliesen- und Plattenarbeiten blieben die Preise unverändert, Preisrückgänge gab es unter den Bauarbeiten an Wohngebäuden keine.
Bei den Nichtwohngebäuden erhöhten sich die Preisindizes gegenüber November 2005 für Bürogebäude um 3,8 % und für gewerbliche Betriebsgebäude um 4,0 %. Im Straßenbau stiegen die Preise um 4,9 %. Bei den Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (Mehrfamiliengebäude ohne Schönheitsreparaturen) nahmen die Preise um 3,1 % zu.
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