Neues Marktanreizprogramm für Solaranlagen: Kennzeichnung schafft Transparenz
News vom 19. Februar 2007
Quelle: "Blauer Engel"-Newsletter Nr. 18 vom 16.2.2007
Energieeffizienz und Produktkennzeichnung gehören zusammen. Ein Beispiel dafür ist das neue Marktanreizprogramm zur Förderung erneuerbarer Energien im Wärmebereich, für das die Bundesregierung 213 Millionen Euro für das laufende Jahr bereitgestellt hat. Das Programm bietet finanzielle Unterstützung u. a. für den Einbau von Solarkollektoren und Biomasse-Heizungen und schafft damit vor allem Privathaushalten Anreize zur Investition in zukunftsfähige und klimaschonende Wärmetechnik (siehe die News vom 23. Januar 2007).
Produktkennzeichen tragen dazu bei, förderfähige Technik ohne großen Aufwand erkennen zu können. So müssen die im Marktanreizprogramm geförderten Solarkollektoren die Kriterien des Blauen Engels einhalten, etwa einen jährlichen Mindestertrag von 525 kWh pro Quadratmeter Kollektorfläche. Zudem müssen sie das DIN-Zeichen sowie das europaweit gültige Prüfzeichen "Solar Keymark" tragen. Dieses von der DIN Certco GmbH vergebene Siegel dokumentiert die Übereinstimmung der Produkte mit den Europäischen Normen.
Auch bei Biomasse-Heizungen setzt der Blaue Engel Standards. Als Mindestgrenze für förderfähige Biomasse-Feuerungsanlagen bis 100 kW legt das Marktanreizprogramm einen Wirkungsgrad von 90 Prozent fest. Holzpelett-Heizanlangen mit dem Blauen Engel halten diesen Wert ein (siehe dazu die News vom 21. Dezember 2006).
Weitere Informationen über das Umweltzeichen "Blauer Engel" finden Sie im Internet unter www.blauer-engel.de.
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