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Energie sparen mit dem "Blauen Engel": High-Tech für Wärme und Strom

News vom 19. Februar 2007

Quelle: "Blauer Engel"-Newsletter Nr. 18 vom 16.2.2007

Das Klima schützen, Geld sparen und behaglichen Komfort genießen. Das ist keine Utopie, sondern das praktizieren heute bereits viele Haushalte. Moderne Technik mit dem Blauen Engel macht's möglich. Besonders effiziente und emissionsarme Heizungsanlagen für die Brennstoffe Gas, Öl und Holzpellets sowie Mini-Blockheizkraftwerke und Wärmepumpen können den Blauen Engel tragen. Für jedes Heizsystem gelten dabei spezielle Vergabekriterien. Ihnen gemeinsam ist, dass sie jeweils über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehen und regelmäßig gemäß der Marktentwicklung verschärft werden. Auf diese Weise hat der Blaue Engel maßgeblichen Anteil an der Markteinführung immer neuer, besonders effizienter und umweltschonender Heizungen. Der Einbau moderner, klimafreundlicher Holzpellet-Heizungen wird von der Bundesregierung seit Beginn des Jahres innerhalb des Marktanreizprogramms gefördert.

Einzelne Medien berichteten in letzter Zeit über gesundheitsschädlichen Feinstaub beim Betrieb der klimaschonenden Pellet-Heizungen (siehe dazu die News vom 15. März 2006). Es gibt auf dem Markt jedoch bereits moderne Anlagen, die relativ wenig Feinstaubemissionen verursachen. Verbraucherinnen und Verbraucher erkennen diese Pellet-Öfen und -Heizkessel am Blauen Engel. Bereits 24 Modelle tragen das Umweltzeichen. Den Blauen Engel erhalten jedoch nur Pellet-Öfen und -Heizkessel, die deutlich weniger Feinstäube als herkömmliche Holzheizungen ausstoßen: Und ab 2008 sind die Zielwerte für die Feinstaubemission dieser Pellet-Heizungen bei Nennlast nochmals um 10 Milligramm (mg) pro Normkubikmeter (Nm³) auf 25 mg/Nm³ für Holzpellet-Öfen (RAL-UZ 111) und auf 20 mg/Nm³ für Holzpellet-Kessel (RAL-UZ 112) gesenkt worden. Nur technisch moderne Geräte erfüllen die anspruchsvollen Anforderungen des Blauen Engels. Über 60.000 Haushalte heizen bereits klimafreundlich mit Holzpellets. Inzwischen sind die Holzpressstäbchen nicht teurer als Öl oder Gas.

Auch die Nutzung natürlicher Abwärme mithilfe von Wärmepumpen schont Umwelt und Klima. Die Technik ist ausgereift und findet seit Jahrzehnten beispielsweise in Kühlgeräten Anwendung. Eine Flüssigkeit zirkuliert in einem geschlossenen System und wird durch die in Boden oder Grundwasser gespeicherte Sonnenenergie erwärmt. Eine Wärmpumpe kann die warme Flüssigkeit zur Beheizung von Gebäuden nutzbar machen. Zwischen 5.000 und 7.000 Wärmepumpen werden in Deutschland jährlich neu installiert, nicht zuletzt wegen der Förderung über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Besonders effiziente Pumpen können den Blauen Engel erhalten.

Auch herkömmliche Heizungstypen können, sofern sie besonders effizient und emissionsarm sind, den Blauen Engel erhalten, etwa Brennwertgeräte, Öl- und Gasheizungen oder Mini-Blockheizkraftwerke, die gleichzeitig Strom und Wärme bereitstellen. Und nicht zuletzt kennzeichnet der Blaue Engel auch besonders effiziente Solarkollektoren.

Die Kriterien des Blauen Engels (Wirkungsgrade, Emissionsgrenzwerte, Vorgaben für den Stromverbrauch) sind im Internet unter www.blauer-engel.de in der Rubrik Produkte & Zeichenanwender zu den jeweiligen Produkten nachzulesen. Hier finden Sie auch den "Ratgeber Umweltfreundlich Bauen" mit weiteren Informationen zum Heizen mit dem Blauen Engel als kostenlosen Download.

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