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VZ Brandenburg: Eigentumswohnung als günstige Vorsorge - Mit vertretbarem Aufwand unabhängig sein

News vom 23. Februar 2007

Quelle: Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Brandenburg vom 22.2.2007

In den neuen Bundesländern verfügt nur etwa ein Drittel der Privathaushalte über Wohneigentum - in den alten Bundesländern ist es fast die Hälfte*. "Dabei ist der Erwerb einer Wohnung etwa in Zentrumsnähe für bestimmte Zielgruppen eine durchaus sinnvolle Entscheidung", schätzt Marlies Hopf von der Verbraucherzentrale Brandenburg ein. Durch Einkaufsgelegenheiten und Verkehrsanbindung habe das Wohneigentum in einer innerstädtischen Anlage einige Vorteile - "das Leben pulsiert direkt vor der Tür", meint Hopf und unterstreicht: "Auf die Dauer rechnet sich der finanzielle Aufwand für dieses Qualitätsplus sogar finanziell."

Für diese Einschätzung sprechen folgende Fakten:
- Die Mobilitätskosten liegen deutlich unter denen beim eigenen Haus "j.w.d.".
- Die Chancen auf Wertsteigerung zentral gelegenen Wohneigentums sind höher.
- Für Instandhaltung und Grundstückspflege muss man als Eigentümer in einer Gemeinschaft in der Regel nicht selbst aktiv werden.

Besonders für Singles, Senioren oder beruflich stark belastete Verbraucher hält Verbraucherschützerin Hopf die Eigentumswohnung in einer Wohnanlage deshalb für ein reizvolles Arrangement: "Sie schafft eine gewisse Unabhängigkeit, ohne den Einzelnen wie beim eigenen Haus übermäßig mit Pflege und Verwaltungstätigkeiten zu belasten".
Als Altersvorsorge sei Wohneigentum ohnehin interessant - und sofort verfügbar. Bei einem gut gewählten Standort und günstigem Kaufpreis kann sie aber auch eine profitable Kapitalanlage sein; zur Abschätzung der besonders vorteilhaften steuerlichen Aspekte sollte ein Steuerberater unbedingt hinzugezogen werden.


Individuellen Rat erhalten Betroffene in ausgewählten Verbraucherberatungsstellen: Auskunft und Terminvereinbarung unter 01805 / 00 40 49 jeden Mo bis Fr von 9 bis 16 Uhr (14 Ct/min a. d. Festnetz d. Deutschen Telekom).


*Statistisches Bundesamt: "Statistisches Jahrbuch 2003":
"Zu Beginn des Jahres 2003 wohnten in Deutschland 16,3 Mill., d.h. 43 % der privaten Haushalte im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung. Gegenüber 1998, als der Anteil der Wohneigentümer noch bei 40 % (d.h. 14,8 Mill.) lag, nimmt also das Wohneigentum in Deutschland weiter zu.
Einen überdurchschnittlich hohen Zuwachs an Wohneigentum kann man weiterhin in den neuen Ländern und Berlin-Ost beobachten: Nachdem 1998 gut ein Viertel (26 %) der Haushalte über Wohneigentum verfügte, stieg die Quote auf fast ein Drittel (32 %) im Jahr 2003 an.
Im Vergleich mit unseren europäischen Nachbarn bildet Deutschland - trotz einer seit 1998 erhöhten Eigentümerquote- unter allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union mit 43 % Eigentümeranteil das Schlusslicht und liegt weit unter dem EU-Durchschnittswert von 63 %. Der Abstand zu den Niederlanden auf dem vorletzten Platz (53 %) beträgt zehn Prozentpunkte. Die meisten Eigentümerhaushalte gibt es in Spanien: Dort leben 85 % der privaten Haushalte im eigenen Heim."


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