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Landesbausparkassen: 2006 waren günstige Gebrauchtimmobilien gefragt

News vom 28. Februar 2007

Quelle: Daniel Burchard für baufoerderer.de

Nach Angaben der Landesbausparkassen haben die Käufer im vergangegen Jahr verstärkt darauf geachtet, ihre Wohnwünsche mit den finanziellen Möglichkeiten in Einklang bringen. Die zehn LBS-Immobiliengesellschaften (LBS-I) registrierten bei der Vermittlung gebrauchter Eigenheime und Eigentumswohnungen wesentlich geringere Rückgänge als bei Neubauten. Das teilte der Verband der Landesbausparkassen heute in Berlin mit.

Imgesamt hätten die LBS-I im Jahr 2006 rund 23.600 Wohnimmobilien vermittelt, davon etwa zwei Drittel aus dem Bestand. Die Zahl der gebrauchten Eigenheimen und Eigentumswohnungen sei zwar gegenüber 2005 um gut 10 Prozent gesunken. Doch damal gab es einen Boom, der durch die Diskussion um die Abschaffung der Eigenheimzulage ausgelöst worden war (siehe dazu auch die News vom 21. Dezember 2005 und vom 20. November 2006). Gegenüber 2004 seien dagegen 5 Prozent mehr Bestandsobjekte vermittelt worden, während es beim Neubau auch gegenüber 2004 ein Minus im zweistelligen Bereich gegeben habe.

Den Grund für die rege Nachfrage nach Gebrauchtimmobilien sehen die LBS im noch relativ breiten Angebot zu günstigen Preisen. So hätten die knapp 10.000 von den LBS-I im Jahr 2006 vermittelten Gebraucht-Eigenheime im Bundesdurchschnitt mit knapp 150.000 Euro etwa so viel wie im Jahr 2005 gekostet. Bei den knapp 6.000 Eigentumswohnungen aus zweiter Hand habe der Preis mit rund 92.000 Euro sogar 4 Prozent unter dem des Vorjahres gelegen.

Demgegenüber sei der Durchschnittspreis für neue Ein- und Zweifamilienhäuser bei den LBS-Maklern 2006 bundesweit um 5 Prozent auf gut 220.000 Euro und für neue Eigentumswohnungen sogar um 7 Prozent auf 193.000 Euro gestiegen. Auch bei den Grundstückspreisen verzeichneten die LBS-I im letzten Jahr nach eigenen Angaben einen deutlichen Anstieg auf gut 110.000 Euro (siehe dazu auch die News vom 19. Juni 2006).

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