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Bundesregierung beschließt Klima- und Energiepaket - Energetische Anforderungen an Gebäude sollen verschärft werden

News vom 24. August 2007

Quelle: Daniel Burchard für baufoerderer.de

Das Bundeskabinett hat bei seiner Klausursitzung im brandenburgischen Schloss Meseberg am gestrigen Donnerstagabend (23. August 2007) das von Bundeswirtschafts- und Bundesumweltministerium vorgelegte Klima- und Energiepaket beschlossen. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) bezeichnete die Verabschiedung der Eckpunkte als Wendepunkt in der Klimaschutzpolitik. Nach den Kabinettsvereinbarungen soll das Programm noch vor der Klimakonferenz auf Bali im Dezember als Gesetzespaket von der Regierung beschlossen und in den Bundestag eingebracht werden.

Nach Angaben des Bundesumweltministeriums sollen in den nächsten Monaten dreißig detaillierte Maßnahmen zum Schutz des Klimas umgesetzt werden. Dazu gehören auch Verbesserungen bei der Energieeffizienz von Gebäuden. So sollen die energetischen Anforderungen an Gebäude in einem ersten Schritt im kommenden Jahr um 30 Prozent erhöht werden. Ein zweiter Schritt in derselben Größenordnung sei dann bis 2012 geplant. Das gebe einen enormen Schub für die Bauwirtschaft und erspart den Mieterinnen und Mietern eine Menge Heizkosten, so Umweltminister Gabriel. Bei Altbauten will die Regierung für Eigentümer energetische Mindeststandards für Gebäude festlegen, die seine Instandhaltungspflicht konkretisieren. Wenn Mieter beispielsweise wegen dünner Wänden und einglasiger Fenstern zum Fenster hinaus heizen, sollen sie zukünftig ihre Heizkosten kürzen können. Im Übrigen solle das erfolgreiche Gebäudesanierungsprogramm fortgeführt und nach Möglichkeit finanziell aufgestockt werden.

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