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Bundesbauministerium: CO2-Gebäudesanierungsprogramm war auch 2007 wieder sehr erfolgreich

News vom 26. Januar 2008

Quelle: Daniel Burchard für baufoerderer.de

Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee (SPD) hat gestern eine positive Jahresbilanz des CO2-Gebäudesanierungsprogramms gezogen. "Das Programm war auch 2007 wieder sehr erfolgreich", so Tiefensee. "Energieeffizientes Bauen leistet einen großen Beitrag zum Klimaschutz. Das ist spätestens in Bali weltweit zur Kenntnis genommen worden. Das ist auch notwendig. Weitere Verbesserungen an unseren Gebäuden sind unverzichtbar, um die Klimaschutzziele zu erreichen".

Nach Angaben des Bundesbauministeriums war die Nachfrage im Programmteil "Energieeffizientes Bauen und Sanieren" auch 2007 wieder hoch. In den KfW-Programmen "CO2-Gebäudesanierung", "Wohnraum Modernisieren (ÖKO-PLUS-Variante)" und "Ökologisch Bauen" seien im vergangenen Jahr rund 80.000 zinsgünstige Kredite und Zuschüsse mit einem Volumen in Höhe von insgesamt 5 Milliarden Euro bewilligt worden. Mit den Fördermitteln seien mehr als 200.000 Wohnungen zu energieeffizienten Wohnungen umgebaut oder neu errichtet worden. Das Programm "Ökologisch Bauen", mit dem den Bau energetisch hochwertiger Neubauten gefördert wird, habe im Jahr 2007 das Zusagevolumen des Ausnahmejahres 2006 erreicht. Die Nachfrage nach energieeffizenten Neubauten sei damit im Gegensatz zum allgemein rückläufigen Wohnungsneubau stabil geblieben. Neben dem Nutzen für die Umwelt verweist das Ministerium auch auf die positive Auswirkungen für den Arbeitsmarkt. So habe die Studie eines Wissenschaftskonsortiums unter Leitung des Bremer Energie Institutes (BEI) ergeben, dass aufgrund der geförderten Investitionen jährlich etwa 220.000 Arbeitsplätze in der mittelständischen Bauwirtschaft und im Handwerk gesichert oder geschaffen würden.

In diesem Jahr werde das Programm u. a. durch folgende Initiativen abgerundet, so das Bauministerium weiter:

Für das CO2-Gebäudesanierungsprogramm stellt der Bund von 2006 bis 2009 rund vier Milliarden Euro zur Verfügung. Es soll auf dem jetzigen Niveau bis 2011 weitergeführt werden.

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