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Fraktionsvorstände von CDU/CSU und SPD einigen sich bei Wohn-Riester

News vom 27. Februar 2008

Quelle: Daniel Burchard für baufoerderer.de

Mehr als zwei Jahre nach dem Beginn der großen Koalition haben sich die Vorstände der Bundestagsfraktionen von CDU/CSU und SPD gestern (26. Februar 2008) auf Eckpunkte beim so genannten "Wohn-Riester" verständigt. Nach dem Koalitionsvertrag vom November 2005 sollte selbst genutztes Wohneigentum eigentlich schon zu Beginn des letzten Jahres in die staatlich geförderte Altersvorsorge einbezogen werden (siehe die News vom 12. November 2005). Dadurch sollte ein Ersatz für die Eigenheimzulage geschaffen werden, die Ende 2005 für Neufälle gestrichen wurde (siehe die News vom 21. Dezember 2005). Doch der Streit darüber, wie die eingezahlten Beträge versteuert werden sollen, verhinderte bisher eine Einigung. Die bisherigen Pläne, nach denen lediglich 50 % des angesparten Altersvorsorgekapitals zum Erwerb der eigenen Immobilie eingesetzt werden durften, waren unter anderem von Verbraucherschätzern kritisiert worden (siehe die News vom 2. Oktober 2006).

Nach einer gemeinsamen Mitteilung beider Fraktionsvorstände wurden folgende Punkte für ein Eigenheimrentengesetz vereinbart:

Diese Eckpunkte müssen nun in das Gesetzgebungsverfahren eingebracht werden. Das Gesetz soll im Sommer verabschiedet und voraussichtlich rückwirkend zum 1. Januar 2008 in Kraft treten.

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