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Bundesverband deutscher Banken: Wohnungsbaukredite im Jahr 2007 leicht gesunken

News vom 29. April 2008

Quelle: Daniel Burchard für baufoerderer.de

Nach Angaben des Bundesverbands deutscher Banken sind die Kredite für den Wohnungsbau an Privatpersonen vergangenen Jahr leicht gesunken. Nach den Zahlen der Bundesbank habe sich der Kreditbestand verminderte von insgesamt 795 Milliarden Ende 2006 um gut 3 Milliarden auf 791,6 Milliarden Euro Ende 2007 verringert (siehe dazu auch die News vom 18. Juli 2007).

Dabei, so der Bankenverband, der die privaten Banken in Deutschland vertritt, gebe es derzeit für Bauherren aufgrund der niedrigen Zinsen günstige Finanzierungsbedingungen. Hypothekendarlehen mit zehnjähriger Zinsfestschreibung seien im Schnitt zu Effektivzinsen von 4,7 bis 5,2 Prozent erhältlich (Stand Ende März 2008, siehe dazu auch die News vom 5. März 2008). Das liege deutlich unter dem Durchschnittszins der letzten 20 Jahre von 6,7 Prozent. Auch gegenüber dem Vorjahr sind die Zinsen wieder leicht gesunken, denn im vergangenen Juli kosteten solche Darlehen nach Angaben des Bankenverbands noch etwa 5 bis 5,4 Prozent (siehe die News vom 18. Juli 2007). Viele private Geschäfts- und Hypothekenbanken böten zudem Festzinskonditionen für 15 und mehr Jahre. Wenngleich diese etwas teurer seien als die zehnjährigen Baufinanzierungskredite, so lassen sich damit doch die im historischen Vergleich günstigen Konditionen langfristig sichern.

Das Risiko einer derart langen Laufzeit bleibt für den Kreditnehmer kalkulierbar. Denn bei einer Zinsfestschreibung von über zehn Jahren kann der Schuldner das Hypothekendarlehen ohne Folgekosten nach zehn Jahren unter Einhaltung einer sechsmonatigen Kündigungsfrist kündigen. Die sonst bei Kündigungen übliche Vorfälligkeitsentschädigung entfällt in diesem Fall. Die kreditgebende Bank ist dagegen an die vereinbarte Laufzeit gebunden.

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