Baupreisindex für Wohngebäude im August 2008 um 3,3 % gestiegen
News vom 10. Oktober 2008
Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts vom 10.10.2008
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden heute mitgeteilt hat, stieg der erstmals auf dem neuen Basisjahr 2005 = 100 berechnete Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) im August 2008 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 3,3 % (siehe dazu die News vom 12. Oktober 2007). Im Mai 2008 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich 2,8 % betragen (siehe dazu die News vom 9. Juli 2008). Von Mai 2008 auf August 2008 erhöhte sich der Preisindex um 1,0 %.
Die Preise für Rohbauarbeiten stiegen von August 2007 auf August 2008 um 3,9 %, bei den Ausbauarbeiten erhöhten sie sich um 2,9 %. Unter den Bauarbeiten an Wohngebäuden gab es binnen Jahresfrist in allen Teilbereichen Erhöhungen. Besonders deutlich waren die Preiserhöhungen unter anderem bei Betonarbeiten (plus 7,8 %), bei den Stahlbauarbeiten (plus 7,7 %), bei den Dämmarbeiten an technischen Anlagen (plus 6,3 %) und bei den Metallbauarbeiten (plus 5,3 %). Am geringsten stiegen die Preise bei den Estricharbeiten (plus 0,8 %), bei den Zimmer- und Holzbauarbeiten (plus 0,6 %) und bei Parkettarbeiten (plus 0,4 %). Bei den Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (Mehrfamiliengebäude ohne Schönheitsreparaturen) nahmen die Preise um 2,9 % zu.
Bei den Nichtwohngebäuden erhöhten sich die Baupreisindizes gegenüber August 2007 für Bürogebäude um 3,7 % und für gewerbliche Betriebsgebäude um 4,5 %. Im Straßenbau stiegen die Preise um 5,2 %.
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