Bundeswirtschaftministerium will im kommenden Jahr mehr Geld für Energieberatung zur Verfügung stellen
News vom 1. Dezember 2008
Quelle: Daniel Burchard für baufoerderer.de
Der Bundeshaushalt 2009 sieht nach Angaben des Bundeswirtschaftministeriums eine deutliche Aufstockung der Fördermittel für Energieberatung vor. Davon würden unter anderem Hausbesitzer und andere private Verbraucher profitieren sowie kleine und mittlere Unternehmen, die sich in den vom BMWi geförderten Programmen zu allen Fragen der Energieeffizienz und der erneuerbaren Energien beraten lassen können, so das Ministerium. Sie erhalten dadurch konkrete Hilfestellung, ihre Energiekosten zu verringern.
Seit 30 Jahren fördert das Bundeswirtschaftsministerium die Energieberatung der Verbraucherzentralen in mittlerweile über 450 Beratungsstellen (siehe dazu die News vom 23. September 2008). Gegen einen Kostenbeitrag von nur 5 Euro werden jährlich ca. 80.000 Verbraucherinnen und Verbraucher umfassend zum Thema Energiesparen beraten. Vor kurzem ist die Beratung auch um die Themen Strompreise und Anbieterwechsel erweitert worden. Immer mehr private Verbraucher interessieren sich für das Thema Energiesparen und damit verbundene Kostensenkungen, weshalb für die nächsten Jahre mit einer deutlich stärkeren Nachfrage nach Beratungen gerechnet werden kann. Die Energieberatung soll daher mit erweiterter Kapazität in mehr Beratungsstützpunkten angeboten werden.
Außerdem unterstützt der Bund über das ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit der "Vor-Ort-Beratung in Wohngebäuden" bis zu 50 Prozent der Kosten für eine umfassende Energieberatung von Hausbesitzern. Dabei werden konkrete Vorschläge für energieeinsparende Maßnahmen gemacht, die auch Aussagen zu deren Wirtschaftlichkeit beinhalten. Bereits im Mai dieses Jahres wurden die Zuschüsse deutlich erhöht und die Förderung um Stromberatung und Thermografiegutachten erweitert (siehe die News vom 30. April 2008). Dadurch konnten deutlich mehr Hauseigentümer motiviert werden, vor größeren energetischen Sanierungen das Beratungsangebot wahrzunehmen und auf diese Weise die Qualität und damit Wirksamkeit der Sanierung zu erhöhen und Fehlinvestitionen zu vermeiden. Seit Mai sind die Antragszahlen auf ca. 3.000 pro Monat gestiegen und haben sich damit mehr als verdoppelt.
Weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten finden Sie im Internet unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de und unter www.bafa.de.
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