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Umfrage: Wohnlage im Alter am wichtigsten, altersgerechte Ausstattung der Gebäude dagegen weniger

News vom 22. April 2009

Quelle: Daniel Burchard für baufoerderer.de

Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS-Infratest achten Eigenheimbauherren und Käufer ab 50 Jahren beim altersgerechten Wohnen vor allem auf die Lage des Wohnraums. Darauf hat jetzt LBS Research, der Forschungsdienst der Landesbausparkassen, hingewiesen. Die Landesbausparkassen hatten die Untersuchung gemeinsam mit anderen Finanzierungsinstituten in Auftrag gegeben.

Nach diesen Zahlen machte sich in den Jahren 2004 bis 2007 (nur) ein Drittel (34 %) aller Eigenheimbauherren und -käufer ab 50 (noch) keine Gedanken, ob das Objekt auch für das Wohnen im Alter geeignet ist. Jeder zweite habe dagegen vor allem bei der Wohnlage und den Verkehrsanbindungen darauf geachtet, dass es auch später noch "passt". Ein gutes Viertel (26 %) der Häuslebauer und Käufer hätte beim Bau oder Kauf sogar direkt auf eine altersgerechte Ausstattung geachtet.

Das zeigt nach Ansicht von LBS Research, dass vielen Menschen eine altersgerechte Ausstattung von Haus oder Wohnung durchaus wichtig sei, wenn es darum gehe, im Alter möglichst lang in der vertrauten Umgebung bleiben zu können. Zu diesen Merkmalen gehören beispielsweise barrierefreie oder zumindest barrierearme Zugänge, geeignete Badezimmerausstattung und ausreichend breite Türen. Entsprechende (Um-)Baumaßnahmen werden seit neuestem auch von der KfW Förderbank unterstützt. Am wichtigten scheine aber nicht das Gebäude selbst, sondern vor allem die nähere Umgebung zu sein, so LBS Research. Eine gute Integration ins Wohnumfeld, insbesondere auch geeignete Verkehrsanbindungen, spiele nach dem aktuellen Befragungsergebnis eine deutlich größere Rolle. Das decke sich auch mit dem allgemeinen Trend, verstärkt Gebrauchtimmobilien im gewachsenen Umfeld bzw. Wohneigentum in den überwiegend besser erschlossenen Ballungszentren zu erwerben.

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