VZ Sachsen: Ein niedriger U-Wert allein reicht nicht aus - Was für eine gute Energiebilanz eines Hauses zu beachten ist
News vom 29. Mai 2009
Quelle: Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Sachsen vom 29.5.2009
Wer sich schon einmal mit den Themen Hausneubau oder umfassende Altbausanierung beschäftigt hat, weiß wahrscheinlich, dass der so genannte U-Wert (früher K-Wert) eine Aussage darüber macht, wie viel Energie durch ein Bauteil wie eine Außenwand, ein Dach oder ein Fenster nach außen verloren geht. Je kleiner dieser U-Wert ist, umso weniger Wärme dringt durch die Fläche nach draußen. Deshalb werben viele Anbieter von Bau- und Dämmstoffen, aber auch Fertighaushersteller mit niedrigen U-Werten für ihre Produkte. Neben diesem U-Wert spielen aber noch andere Faktoren wie eine kompakte Bauweise, eine luftdichte Ausführung der gesamten Gebäudehülle und der richtige Einbau von Dämmstoffen eine wichtige Rolle bei der Energiebilanz eines Hauses. Darum sind eine sinnvolle Planung und eine genaue Ausführung sowohl beim Neubau als auch bei der Altbaurenovierung sehr wichtig, um die durch niedrige U-Werte geweckten Erwartungen an die Energieeinsparung nicht zu enttäuschen.
Details, die für eine effektive Energieeinsparung im Haus wichtig sind, sowie andere Fragen des Energiesparens für Mieter wie Häuslebauer beantworten die Energieberater der Verbraucherzentrale Sachsen unter der sachsenweit kostenlosen Rufnummer 0800-0410310 jeweils von Dienstag bis Donnerstag von 9-12 und 13-16 Uhr. Bei komplexen Fragen, die sich am Telefon nicht klären lassen, weil gegebenenfalls Unterlagen eingesehen werden müssen, kann man sich zu einem symbolischen Entgelt von 5 Euro an einem von nunmehr 42 sächsischen Standorten persönlich beraten lassen. Die jeweiligen Energieberatungsstützpunkte sind zu finden unter www.verbraucherzentrale-sachsen.de (Beratungsangebote).
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