Hitzefrei in den vier Wänden - Coole Tipps für heiße Tage
News vom 3. Juli 2009
Quelle: Pressemitteilung der Verbraucherzentrale NRW vom 2.7.2009
Wenn draußen schweißtreibende Temperaturen herrschen, muss drinnen nicht ein stromfressendes Klimagerät für ein kühles Lüftchen sorgen. Es sind auch nicht immer große bauliche Maßnahmen notwendig, um die brütende Hitze auszusperren. "Oftmals lässt sich schon mit kleinen Kniffen eine effektive und energiesparende kühlende Wirkung in den eigenen vier Wänden erzielen", erklärt die Verbraucherzentrale NRW. Bevor die Sonne erbarmungslos mit ihren warmen Strahlen das Raumklima in Dachgeschossen oder Zimmern in Südlage zum Kochen bringt, sollten Eigenheimbesitzer und Mieter zu folgenden Maßnahmen greifen, um übermäßige Hitze aus den eigenen vier Wänden zu verbannen:
- Lüften:
Tagsüber Fenster und Türen am besten schließen, um den Luftwechsel tagsüber aufs Notwendigste zu beschränken. Sobald es draußen abkühlt, sollten Fenster und Türen weit geöffnet werden.
- Sonnenschutz:
Rollos und Sonnenschutzfolien, die innen angebracht sind, halten die Wärme von außen nicht wirksam ab. Deshalb sollte auf einen außenliegenden Sonnenschutz geachtet werden. Sonnenstrahlen lassen sich bei Glasflächen nur aussperren durch dicht schließende Jalousien, Roll- oder Fensterläden, die draußen installiert sind.
- Wärmedämmung:
A und O einer optimalen Anti-Hitze-Maßnahme ist eine gute Wärmedämmung der nicht durchsichtigen Bauteile - vor allem der Dachschrägen, der obersten Geschossdecke und der Außenwände (siehe dazu die News vom 5. Juni 2009 und vom 23. April 2009).
- Wärmespeicherfähigkeit der Bauteile:
Bei guter Speicherfähigkeit von Innenwänden und Decken wird die eingestrahlte Wärme tagsüber gepuffert und kann nachts weggelüftet werden.
- Weitere Wärmequellen:
Elektrogeräte produzieren im Betrieb immer auch Wärme. Also nur einschalten, wenn sie tatsächlich benötigt werden.
- Klimageräte:
Mobile Raumkühler können an heißen Tagen nur ein Notbehelf sein. Sie sind wahre Stromfresser und die Abkühlung hält sich in Grenzen (siehe dazu die News vom 19. Juni 2009). Viele Klimageräte schaffen es kaum, einen mittelgroßen Raum in annehmbarer Zeit um fünf bis sechs Grad herunterzukühlen.
Wer sich für die Anschaffung eines Klimagerätes interessiert bzw. eine Beratung rund um den richtigen Hitzeschutz wünscht, erhält weitere Informationen zu geeigneten und weniger geeigneten Schutzmaßnahmen sowie zu Anschaffungs- und Unterhaltskosten bei den Energieberatern in den Beratungsstellen der
Verbraucherzentrale NRW oder unter
www.vz-nrw.de/hitzeschutz.
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