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Alternatives Heizen mit Holzpelletkessel - Beratung der Verbraucherzentrale schützt vor Fehlinvestitionen

News vom 20. Juli 2009

Quelle: Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Thüringen vom 20.7.2009

Die Preise für die Kilowattstunde aus Holzpellets lagen in den letzten zwölf Monaten erheblich unter denen von Öl, Gas oder gar Strom und der Staat stellt umfangreiche Fördermittel bereit. Grund genug, bei der Planung einer Heizungsmodernisierung auch an einen Pelletkessel zu denken. In der Juliausgabe der Stiftung Warentest mussten zehn Kessel beweisen, wie effizient sie arbeiten (siehe die News vom 7. Juli 2009).

Der Jahresnutzungsgrad aller Holzpelletkessel im Test erreichte nicht ganz das Niveau moderner Gas- und Ölheizkessel, die hier auf 95 Prozent kommen. Jedoch rückten die besten Geräte im Test schon recht nah an diese Werte heran. Relativ ungünstige Wirkungsgrade erzielten die Holzpelletkessel vor allem im Teillastbetrieb - also dann, wenn die Heizung nur wenig Wärme benötigt. Die Tester empfehlen deshalb, den Holzpelletkessel möglichst immer zusammen mit einem Speicher mit viel Puffervolumen zu betreiben. Die Verbindung mit einer Solaranlage bietet sich an, zumal diese Kombination derzeit in den Genuss sehr hoher staatlicher Fördermittel kommt. Auch für zusätzliche Staubfilter gibt¹s Geld. In der Summe kann der Zuschuss für den Kessel bei über 5.000 Euro liegen.

Ob mit oder ohne Förderung: Die Investitionen sind nicht gering und wollen gut geplant sein. Welche Technik bringt den optimalen Ertrag? Wie lassen sich Holz- und Sonnenenergie am besten kombinieren? Wie muss der Pufferspeicher dimensioniert sein? Welche Förderung gibt es? Diese und andere Fragen beantworten die Energieberater der Verbraucherzentrale Thüringen nach Voranmeldung in einem persönlichen Gespräch. Termine können unter den Telefonnummern 09001-3637443 (0,14 Euro/Min. aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer) oder 0361 55514-0 vereinbart werden. Eine Übersicht über alle Beratungsstellen gibt es auch im Internet unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de.

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