Wintergärten: Nur gut geplant wird Energie gespart
News vom 10. September 2009
Quelle: Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Bayern vom 10.9.2009
Viele Hausbesitzer träumen von einem eigenen Wintergarten. Der großflächig verglaste Raum wird an die Außenwand eines Hauses angebaut und wie ein Treibhaus beheizt. Sonnenlicht strömt durch das Glas ein, wird als Wärme gespeichert und nachts langsam an das Zimmer abgegeben. Die Glasscheiben halten einen Teil der Energie zurück. Im Vergleich zu einer gut gedämmten Außenwand geht jedoch viel davon verloren. "Einen Wintergarten zu beheizen, ist daher nicht sinnvoll, wenn eine positive Energiebilanz erreicht werden soll", so Hanno Lang-Berens, Energieberater bei der Verbraucherzentrale Bayern.
Bei der Planung ist zu beachten, dass Wintergärten nach allen Richtungen eine gute Wärmedämmung benötigen. Diese ist nicht nur gegenüber dem dahinter liegenden Raum des Hauses notwendig, sondern auch unter dem Fußboden zum kalten Erdreich hin. "Außerdem ist auf den Einbau einer Verschattung und ausreichender Belüftungsöffnungen zu achten", so Energieexperte Hanno Lang-Berens. Hohe Wintergärten überhitzen weniger schnell und lassen sich im Sommer besser belüften. Zu beachten ist auch, dass durch einen hellen Bodenbelag im Wintergarten vermieden werden kann, dass sich die Wohnräume dahinter verdunkeln. Tipps rund ums Thema Wintergärten und Energiesparen gibt es bei der Verbraucherzentrale Bayern. Die Adressen der Energieberatungsstellen sind im Internet unter www.verbraucherzentrale-bayern.de zu finden.
[zurück]