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Das neue Energiesparhaus - Energieeinsparverordnung stellt höhere Anforderungen an Neubauten

News vom 20. Oktober 2009

Quelle: Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz vom 20.10.2009

Mit der novellierten Energieeinsparverordnung, die am 1. Oktober in Kraft getreten ist, soll der so genannte Primärenergiebedarf von Neubauten um weitere 30 % abgesenkt werden (siehe dazu die News vom 30. September 2009, vom 23. September 2009, vom 27. Juli 2009 und vom 19. März 2009). Der Primärenergiebedarf berücksichtigt neben dem Energiebedarf im Haus auch den Aufwand für die Bereitstellung des Energieträgers. Gleichzeitig wird der Dämmstandard der Gebäudehülle um 15 % verschärft. Zwischen diesem gesetzlichen Mindeststandard und den effizientesten Gebäuden wie Passiv- oder Plusenergiehäuser gibt es aber immer noch ein breites Angebot von Energiesparhäusern.

Im Schnitt kommt ein Energiesparhaus mit weniger als sechs Litern Heizöl pro Quadratmeter Wohnfläche im Jahr aus. Durchschnittliche Neubauten, die nur den Mindeststandard 2009 einhalten, benötigen dagegen sieben bis elf Liter Heizöl pro Quadratmeter und Jahr. Den niedrigsten Energiebedarf erreicht man mit einer kompakten Bauform, einer sehr guten Wärmedämmung, einer lückenlos dichten Gebäudehülle und einer Lüftung mit Wärmerückgewinnung. Da man mit dem Neubau eines Hauses Fakten für die nächsten Jahrzehnte schafft, sollte man sich nicht an den Mindestanforderungen sondern am Optimum orientieren.

Im Vergleich zum gesetzlichen Mindeststandard verursacht beispielsweise das KfW-Effizienzhaus 70 maximal fünf Prozent mehr an Baukosten. Dies ist bei zu erwartenden Preissteigerungen bei den Brennstoffen Öl und Gas ein Mehraufwand, der sich in absehbarer Zeit wieder bezahlt macht. Hier sollte deshalb nicht an falscher Stelle gespart werden, denn der Bauherr erhält dauerhaft ein Haus besserer Qualität und entsprechend höherem Marktwert. Den aktiven Beitrag zum Klimaschutz, den ambitionierte Bauherren damit leisten, honoriert die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit einer Förderung durch zinsvergünstigte Kredite oder Barzuschüssen.

Ausführliche Hinweise zur Energiesparbauweise sowie zu allen Fragen des Energiesparens erhalten Sie in einem kostenlosen persönlichen Beratungsgespräch nach telefonischer Anmeldung bei einem der Energieberater der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V. Weitere Informationen und Terminvergabe: Energiespar-Telefon der Verbraucherzentrale 01805 / 60 75 60 20 (14 Ct/Min. aus dem deutschen Festnetz, evtl. andere Preise aus anderen Netzen) Montags von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr, Dienstags von 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr, und Donnerstags von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr.

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