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Koalitionsvertrag: Wenig konkretes bei Bauen und Wohneigentum - Regierung will Förderprogramme fortführen

News vom 27. Oktober 2009

Quelle: Daniel Burchard für baufoerderer.de

Wenig konkret und eher Absichtserklärungen - so liest sich der Koalitionsvertrag, den CDU/CSU und FDP gestern unterzeichnet haben, für die Bereiche Bauen und Wohneigentum. Nicht umgesetzt wurden insbesondere Forderungen aus der CSU, die als Ersatz für die alte Eigenheimzulage ein "Baukindergeld" in Höhe von 1.200 Euro einführen und die Einkommensgrenzen für die Gewährung der Wohnungsbauprämie anheben wollte. Statt dessen heißt es unter dem Punkt "Wohneigentum" nur, dass die Koalition die Wohneigentumsquote in Deutschland erhöhen wolle. Dazu soll die Eigenheimrente (der so genannte "Wohn-Riester") vereinfacht werden.

Etwas konkreter sieht es dagegen bei den Fördermitteln des Bundes für Bauen und Sanieren aus, wenn auch noch keine Einzelheiten feststehen. Für die Koalition enthält die Sanierung des Gebäudebestandes ein hohes Potential zur Erreichung der deutschen Klimaschutzziele. Daher soll das CO2-Gebäudesanierungsprogramm wirkungsvoller ausgestaltet werden, um die derzeitige Sanierungsquote zu steigern. Auch das Marktanreizprogramm (zur Förderung erneuerbare Energien) und die Programme zur Energieberatung sollen fortgeführt werden. Zur Anpassung an die zunehmende Alterung der Gesellschaft soll zudem das KfW-Förderprogramm zur Versorgung mit altersgerechtem Wohnraum weiterentwickelt werden.

Außerdem enthält der Koalitionsvertrag (unter anderem) folgende Vereinbarungen:


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