Modern heizen, Geld sparen und Klima schonen - Die neuen Heizungsanlagen arbeiten wesentlich effizienter
News vom 30. Oktober 2009
Quelle: Pressemitteilung des vzbv vom 30.10.2009
Ein aktueller Marktcheck im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) zeigt, dass moderne Heizungsanlagen um eine Vielfaches effizienter arbeiten als ihre Vorgänger. Alle Ergebnisse und Vergleiche der gängigen Bauformen und Heiztechniken sind unter www.verbraucherinfothek.de zu finden. Die Verbraucherinfothek ist das kostenfreie Selbstinformationssystem der Verbraucherzentralen im Internet.
Egal ob Wand- oder Standgeräte, Gasbrennwertkessel, Gas-Spezialheizkessel oder Gasbrennwertkombithermen - der Marktcheck zeigt, dass es auch bei den neuesten Anlagen gravierende Unterschiede gibt:
- Moderne Öl- und Gasbrennwertheizungen erreichen Normnutzungsgrade (nutzbar gewordene Wärme, bezogen auf die mit dem Brennstoff zugeführte Heizenergie) von 100 bis 110 Prozent, da moderne Brennwertheizungen auch den Wasserdampf im Abgas zur Wärmegewinnung nutzen. Hingegen kommen Niedertemperaturkessel über einen Nutzungsgrad von 94 Prozent nicht hinaus.
- Auch die Kosten variieren deutlich. Jedoch müssen bei der Preiskalkulation ergänzend zu den Anschaffungspreisen immer auch die Brennstoffkosten sowie mögliche staatliche Förderungen berücksichtigt werden. So kann unterm Strich eine Pelletheizung oder eine Photovoltaik-Anlagen zur Stromgewinnung eine lohnende Alternative zu der auf den ersten Blick kostengünstigeren Gas- und Ölheizungsanlagen sein.
- Aber nicht nur der Preis ist relevant. Wer etwa als Zentralheizung eine Holzpelletanlage in Erwägung zieht, muss in seiner Planung das hohe Gewicht und einen großen Platzbedarf berücksichtigen.
Die aktuelle Marktübersicht eignet sich ideal als Vorinformation für eine ausführliche Beratung, etwa durch einen Energieexperten der Verbraucherzentralen -
www.verbraucherzentrale-energieberatung.de.
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