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Photovoltaikanlage falsch geplant - Geringe Verschattung führt zu hohen Ertragseinbußen

News vom 1. Dezember 2009

Quelle: Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Saarland vom 30.11.2009

Der Zubau von Photovoltaikanlagen in Deutschland erreicht bis zum Ende des Jahres einen neuen Rekord. Auf Grund fallender Modulpreise wird es trotz geringerer Einspeisevergütung wohl auch im kommenden Jahr wirtschaftlich attraktiv sein, in eine solche Anlage zu investieren.

Jedoch ist die Wirtschaftlichkeit in großem Maße davon abhängig, dass die Anlage technisch optimal konfiguriert und fachmännisch installiert wird. Nur so sind die prognostizierten Erträge auch zu gewährleisten. In diesem Zusammenhang weist die Verbraucherzentrale des Saarlandes darauf hin, dass immer wieder Fälle auftreten, bei denen an der fachlichen Qualifikation der Anbieter gezweifelt werden muss. Neben falscher Auslegung und ungünstiger Verschaltung der Komponenten werden zum Teil sogar grundlegende Planungserfordernisse missachtet.

Aktuell wurde der Verbraucherzentrale ein Fall vorgetragen, bei dem der Kunde einen zu geringen Ertrag beklagt, verglichen mit einer Anlage ähnlicher Ausrichtung und Neigung. Ein Blick auf die Anlage zeigt, dass eine Ursache offensichtlich in der Anordnung der Module liegt: eine direkt über dem Dach verlaufende Niederspannungsleitung sowie der Strommast beschatten fast ständig einen Teil der Module - ein gravierender Fehler. Es ist bekannt, dass selbst geringe Verschattungen bei Photovoltaikanlagen zu überproportional hohen Ertragseinbußen führen können. Eine erste Analyse der Komponenten lässt zudem vermuten, dass der Wechselrichter für die Anlage zu klein ausgelegt wurde.


Fragen zur optimalen Anlagenauslegung und zur fachgerechten Ausführung beantworten die Energieberater der Verbraucherzentrale des Saarlandes . Für eine persönliche Beratung in einer der 15 Beratungsstellen ist eine Anmeldung erforderlich. In Saarbrücken finden die Beratungen bei der Verbraucherzentrale im Haus der Beratung, Trierer Straße 22, statt, Anmeldung unter 0681 50089-0 (nachmittags 50089-15). In Dillingen findet die Beratung in der Merziger Str. 46 statt, Anmeldung unter 06831 97 65 65, in Merzig in der Bahnhofstr. 1, Anmeldung unter 06861 5444, in Neunkirchen in Rathaus, Zi. 407, Anmeldung bei der Zentrale in Saarbrücken.

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