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Netzgekoppelte Photovoltaikanlagen haben Zukunft - Energieberater der Verbraucherzentrale Thüringen helfen bei Planung und Beurteilung der Anlage

News vom 11. Dezember 2009

Quelle: Pressemiteilung der Verbraucherzentrale Thüringen vom 11.12.2009

Die Stromerzeuger auf den Dächern sind längst zu einem vertrauten Anblick geworden. Richtig geplant und ausgeführt arbeiten sie zuverlässig und sind rentabel. Es sind aber viele Dinge zu beachten, damit man die Anschaffung nicht bereut. Photovoltaikmodule wandeln Licht in elektrische Energie um. Je nach Anlagengröße wird der erzeugte Strom ins öffentliche Netz gespeist. Ein speziell installierter Einspeisezähler misst die Strommenge, die nach den Bestimmungen des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) vom örtlichen Energieversorgungsunternehmen vergütet wird (siehe dazu die News vom 10. November 2009 und vom 3. Februar 2009).

Da fast jedes Dach andere Standortbedingungen hat und auch auf der Anlagenseite zahlreiche Einflussfaktoren bestehen, ist eine sachgerechte Planung und Wirtschaftlichkeitsberechnung unverzichtbar. Dazu gehört, dass mithilfe einer hochwertigen Software Größe und Leistung einer geplanten Solaranlage konkret bestimmt sowie eine standortbezogene solare Ertragssimulation vorgenommen wird. Auf diese Weise kann man im Voraus die jährlich erzeugte Energie und Wirtschaftlichkeit einer Anlage seriös berechnen. "Nur so können die jährlich anfallenden Investitionskosten sowie der finanzielle Aufwand für Wartung und Versicherung der Anlage den Erlösen durch den Stromverkauf gegenüber gestellt werden", begründet Ramona Siefke von der Verbraucherzentrale Thüringen das Vorgehen. "Die Energieberater der Verbraucherzentrale verfügen teilweise über hochwertige Simulationssoftware und können solche Vorhaben im Vorfeld bewerten."

Wenn sich der erwartete Gewinn in der Realität nicht einstellen will, kann das verschiedene Ursachen haben:

Eine Messung aller Anlagendaten bei Inbetriebnahme und die Übergabe eines Kabelplanes sollten selbstverständlich sein. Die Verbraucherzentrale rät, neben dem (Festpreis-) Angebot immer eine detaillierte Ertragssimulation mit anzufordern.

Tipp: Da laut EEG die Einspeisevergütung für 20 volle Jahre plus das Jahr der Inbetriebnahme gezahlt wird, lohnt sich die Installation im zeitigen Frühjahr besonders. Man hat dadurch beinahe 21 Jahre lang die erhöhte Vergütung.


Fragen zur Technik, zum EEG und zur Installation einer Solarstromanlage beantworten die Ingenieure der Energieberatung der Verbraucherzentrale Thüringen nach Voranmeldung in einem persönlichen Gespräch. Termine können unter den Telefonnummern 09001-3637443 (0,14 EUR/Min. aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer) oder 0361 55514-0 vereinbart werden. Eine Übersicht über alle Beratungsstellen gibt es auch im Internet unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de.

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