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Landesbausparkassen sehen Belebung im Wohnungsbau

News vom 11. Dezember 2009

Quelle: Daniel Burchard für baufoerderer.de

Nach Ansicht der Landesbausparkasssen (LBS) gibt es im deutschen Wohnungsbau nach jahrelangen Rückgängen in diesem Jahr eine Wende. Wie Verbandsdirektor Hartwig Hamm dieser Tage in Berlin mitteilte, prognostizieren die LBS bei den Baugenehmigungen für das 4. Quartal des laufenden Jahres und auch für 2010 erstmals wieder zweistellige Wachstumsraten. Die Gründe dafür sieht Hamm in der nachlassenden Unsicherheit potenzieller Bauherren nach der Krise und dem allmähliche "Greifen" der Riester-Förderung für Wohneigentümer (siehe dazu auch die News vom 4. Dezember 2009, vom 15. Juli 2009 und vom 8. Juli 2009).

Während die Baugenehmigungen gegenüber dem Vorjahr im 1. und 2. Quartal 2009 nach den Zahlen des Statistischen Bundesamts noch um 11,3 bzw. 5,6 Prozent zurückgegangen seien, habe man im 3. Quartal erstmals ein deutliches Wachstum von 6,6 Prozent registriert. Für das 4. Quartal prognostizieren die LBS sogar einen Anstieg von 13 Prozent. Insgesamt resultiere daraus für 2009 ein Plus von knapp einem Prozent auf 176.000 genehmigte Wohnungen. Mehr als zwei Drittel davon entfallen auf Eigenheime und Eigentumswohnungen.

Für 2010 erwarten die Bausparkassen der Sparkassen ein weiteres Wachstum von 11 Prozent auf 195.000 Genehmigungen. Das wäre der höchste Wert seit vier Jahren, läge aber immer noch 20 Prozent unter dem Niveau der Jahre 2005/2006, so die LBS. Der internationale Vergleich zeige zudem, dass in allen Nachbarstaaten die Wohnungsneubauintensität mindestens doppelt so hoch ist wie hierzulande - mit Ausnahme Dänemarks, wo 2009 "nur" 65 Prozent mehr Wohnungen pro 1.000 Einwohner gebaut werden (3,3, verglichen mit nur 2,0 in Deutschland).

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