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VZ Rheinland-Pfalz: Komfortabel leben - barrierefrei wohnen - Vor-Ort-Beratung baut Barrieren ab

News vom 3. März 2010

Quelle: Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz vom 3.3.2010

Alt werden in den eigenen vier Wänden - das wünschen sich die meisten Menschen. Spätestens aber, wenn es mit dem Treppensteigen nicht mehr so klappt oder der Badewannenrand zum unüberwindlichen Hindernis wird, sind bauliche Veränderungen oder technische Hilfsmittel nötig, um ein selbstständiges Leben weiterhin zu gewährleisten.

Seit mehr als zehn Jahren bietet die Landesberatungsstelle Barrierefrei Bauen und Wohnen allen Bürgerinnen und Bürgern Rheinland-Pfalz kostenlose Beratung zur Wohnungsanpassung an. Neben den persönlichen Sprechstunden in landesweit zehn regionalen Stützpunkten gibt es auch das Angebot, sich zuhause in der in der eigenen Wohnung beraten zu lassen.

Anmelden kann sich jeder, der nach individuellen Lösungen für seine Wohnsituation sucht. Während des ein- bis zweistündigen Hausbesuchs machen sich die Berater ein genaues Bild von der Situation und erarbeiten gemeinsam mit den Bewohnern passende Veränderungsvorschläge. Je nach Gesundheitszustand oder Prognose zu erwartender Behinderungen, reichen manchmal schon kleine Veränderungen oder Hilfsmittel aus. Zum Beispiel kann durch die Beseitigung von Türschwellen oder das Umstellen von Möbeln mehr Bewegungsfreiheit, beispielsweise für einen Rollator geschaffen werden.

In erster Linie werden die Architekten aber gerufen, wenn der Sanitärbereich umgestaltet werden muss oder Stufen bzw. Treppen zu überwinden sind. Kann eine bodengleiche Dusche eingebaut werden? Welcher Treppenlift ist der richtige? Kann der Garten über eine Rampe erreicht werden? Das sind typische Fragen, die geklärt werden müssen, wenn zum Beispiel nach einem Schlaganfall eine Heimeinweisung vermieden werden soll.

"Noch besser ist es natürlich, wenn unsere Fachleute schon beim Neubau oder bei sowieso anstehenden Modernisierungen eingeschaltet werden", sagt Heidemarie Galle, die Leiterin der Landesberatungsstelle. Bauherren, die barrierefrei planen, erhöhen nämlich nicht nur den Komfort und damit den Wert ihrer Immobilie. Sie vermeiden auch viel Stress und wesentlich höhere Kosten für nachträgliche Baumaßnahmen im Fall einer plötzlichen Krankheit oder nach einem Unfall.

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