Rechtgrundlage: Definition Wohnungseigentum und Abgeschlossenheitserklärung

Die Abgeschlossenheitserklärung ist eine weitere Voraussetzung für Wohnungseigentum. Sie muss erfolgen, weil das Wohnungseigentumsgesetz (WEG) vorsieht, dass Wohnungseigentum nur gebildet werden kann, wenn die Wohnräume tatsächlich eine in sich abgeschlossene Wohneinheit darstellen. Dazu gehört, dass die Räume

  • durch Wände und Decken von anderen Räumen und benachbarten Wohnungen getrennt sind,
  • mindestens ein eigenes Bad und WC besitzen,
  • über mindestens eine eigene Küche oder Kochnische verfügen und
  • einen eigenen Zugang zum Freien oder zum Treppenhaus haben.

Die Voraussetzungen werden von der zuständigen Bauaufsichtsbehörde auf der Grundlage des Aufteilungsplans geprüft. Die Abgeschlossenheitsbescheinigung wird dem Grundbuchamt vorgelegt, damit das Wohnungseigentum in die Grundbücher eingetragen und damit gebildet werden kann.

Stand: 
Mittwoch, 18. November 2015

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