Änderungsvorbehalte im Bauvertrag? Besser nicht akzeptieren!

Viele Bauverträge enthalten Regelungen, in denen sich das Bauunternehmen vorbehält, Ihnen eine andere als die vertraglich vereinbarte Bauausführung zu liefern. Solche Regelungen eröffnen dem Unternehmen die Möglichkeit, Leistungen auszutauschen, ohne vorher Ihr Einverständnis einzuholen. Damit verlieren Sie aber auch Ihr Recht, zu erhalten, was vertraglich vereinbart wurde.

Zulässigkeit

In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind solche Regelungen zulässig, wenn die Änderungen auf solche beschränkt bleiben, die für Sie zumutbar und damit geringfügig sind. Weil die Frage, ob eine Änderung geringfügig ist, für Sie schwer zu entscheiden ist, sind derartige Vorbehalte problematisch. Sie sollten deshalb Änderungsvorbehalte nach Möglichkeit nicht akzeptieren. Wo dies unumgänglich ist, sollten Sie dafür sorgen, dass konkret festgelegt wird, welche Art von Änderungen auf Sie zukommen können und dass diese zumutbar, also geringfügig sein müssen. Oft fehlt in den Verträgen der Bauunternehmer beides.

Stand: 
Dienstag, 22. März 2016

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