KfW-Programm Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss (455)

Reduzierung von Barrieren, Erhöhung des Einbruchschutzes, Wohnkomfort steigern

Förderart:
Zuschuss
Förderumfang:
Bis zu 6.250 EUR - Antragstellung zur Zeit nicht möglich
Bereitgestellt durch:
KfW
Geltungsbereich:
Bundesweit
Stand:
Sonntag, 30. April 2017
Übersicht

Im KfW-Zuschussprogramm "Altersgerecht Umbauen" werden 2017 nur noch Maßnahmen im Bereich Einbruchschutz gefördert.

Für Zuschüsse im Bereich Barrierereduzierung ist keine Antragsstellung mehr möglich, da die vorgesehenen Bundesmittel aufgebraucht sind.

Bereits durch die KfW erteilte Zusagen sind von einem Antragsstopp nicht berührt. Die dafür erforderlichen Bundesmittel sind für die Auszahlung der Zuschüsse reserviert.

Eine Förderung im Jahr 2018 ist gegebenenfalls möglich, wenn wieder Mittel im Bundeshaushalt vorgesehen werden. Auch in diesem Fall werden nur Vorhaben gefördert, die bei Antragstellung noch nicht begonnen wurde.

Mit dem Programm „Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss“ (455) fördert die KfW Modernisierungsmaßnahmen, mit denen Sie Barrieren abbauen, Ihren Wohnkomfort steigern oder den Einbruchschutz erhöhen. Die Förderung ist unabhängig von Ihrem Alter.

Die geförderten Maßnahmen umfassen: 

  • ŸWege zu Gebäuden
  • ŸEingangsbereich und Wohnungszugang
  • ŸÜberwindung von Treppen und Stufen
  • Raumaufteilung und Schwellenabbau  
  • Badumbau
  • Sicherheitselemente für Senioren
  • ŸEinbruchschutzsysteme
  • ŸUmbau und Schaffung von Gemeinschaftsräumen, Mehrgenerationenwohnen
  • Umbaumaßnahmen zum Standard „Altersgerechtes Haus“

Wenn Sie statt des Zuschusses einen Kredit bevorzugen, wählen Sie das KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen – Kredit“ (159).

Tipp

Sie können weitere Fördergelder erhalten, wenn Sie zusätzlich Maßnahmen zur energetischen Sanierung durchführen.

>>weiter

Das Förderprogramm im Detail
Wer erhält die Förderung?
  • ŸPrivate Eigentümer eines Ein- oder Zweifamilienhauses oder einer Wohnung
  • Käufer von frisch umgebautem Wohnraum (Ersterwerber)
  • Mieter (mit Zustimmung des Vermieters zum Umbau)
  • Wohnungseigentümergemeinschaften
Konditionen
  • Zuschuss bis 6.250 Euro je Wohneinheit für Maßnahmen zur Barrierereduzierung und bei Kombination von Barrierereduzierung und Einbruchschutz
  • ŸAuch Nebenkosten werden gefördert
  • Auch Planungs- und Beratungsleistungen werden gefördert

Einbruchschutz:

  • 20 % Zuschuss für Investitionen bis zu 1.000 EUR
  • 10 % Zuschuss für weitere Investitionen über 1.000 EUR
  • Verbesserte Förderung insbesondere für kleinere Vorhaben
Kombination mit anderen Fördermitteln

Ihren Zuschuss können Sie mit anderen Fördermitteln kombinieren, zum Beispiel mit den KfW-Programmen:

Beratung

Zur Entscheidung darüber, welche Maßnahmen durchgeführt werden sollten, empfehlen wir eine Beratung durch folgende Beratungsstellen:

Sie können sich bei den Landesverbraucherzentralen oder bei einem Finanzierungspartner über die für Sie geeigneten Förderprodukte beraten lassen. Hierbei handelt es sich um Geschäftsbanken, Sparkassen, Genossenschaftsbanken, Direktbanken, Bausparkassen und Versicherer. Finden Sie hier einen Finanzierungspartner in Ihrer Nähe.

Besondere Informationen

Sichern Sie Ihre vier Wände gegen Einbrecher

Gut zu wissen: Mit diesem Förderprogramm können Sie nicht nur Barrieren abbauen, sondern auch Sicherheitsvorkehrungen gegen Einbrüche einbauen – zum Beispiel:

  • Einbruchhemmende Eingangstüren
  • Nachrüstsysteme für Eingangstüren, etwa Querriegelschlösser
  • Nachrüstsysteme für Fenster, etwa drehgehemmte Fenstergriffe
  • Gitter und Rolläden
  • Einbruchs- und Überfallmeldeanlagen

Weitere Informationen Sie hier.

  • Türspione
  • Assistenzsysteme, etwa Gegensprechanlagen und Bewegungsmelder oder Beleuchtung

Interessant für junge Familien

Das Förderprogramm können auch Familien nutzen – etwa um großzügigere Kinderzimmer zu schaffen, höhenverstellbare Waschbecken zu installieren, Stolperfallen zu vermeiden oder Terrassen anzulegen. So erhöhen Sie den Wohnkomfort und treffen Vorsorge für das Alter.

Tipp

Empfehlenswert ist es, einen Sachverständigen einzuschalten. Er prüft Ihr Vorhaben und schlägt weitere sinnvolle Maßnahmen vor.

Bitte beachten Sie
  • ŸStellen Sie zuerst den Antrag, bevor Sie mit Ihrem Vorhaben starten.
  • Den Antrag stellen Sie – anders als bei einem Förderkredit – direkt bei der KfW.
Neben der Beschreibung des Fördermittels finden Sie eine dazu passende Checkliste sowie weitere nützliche Informationen.

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