Förderung selbst genutzten Wohnraums - Reduzierung von Barrieren und Einbruchschutz

Abbau von Barrieren in und an bestehenden Wohngebäuden

Förderart:
Kredit
Förderumfang:
25.000 Euro pro Wohnung, höchstens 85 % der anerkannten förderfähigen Bau- und Baunebenkosten
Bereitgestellt durch:
NRW.BANK
Geltungsbereich:
Nordrhein-Westfalen
Stand:
Sonntag, 30. April 2017
Übersicht
Förderfähig sind Maßnahmen in und an bestehenden Wohngebäuden und auf dem zugehörigen Grundstück, die dazu beitragen, die Barrierefreiheit herzustellen. Im Vordergrund steht die nachhaltige und bewohnerorientierte Reduzierung von Barrieren, zum Beispiel. durch:
  • Einbau einer bodengleichen Dusche,
  • Grundrissveränderungen zur Schaffung barrierearmer Wohnfläche, auch Anbau einzelner Wohnräume,
  • Ausstattungsverbesserungen, wie z.B. unterfahrbarer Waschtisch, erhöhte Toilette, Verlegung von Schaltern, Steckdosen und Haltegriffen, 
  • Einbau neuer, verbreiterter Türen (Innentüren, Wohnungsabschlusstüren und Balkontüren zum Abbau von Türschwellen),
  • Schaffung stufenfrei erreichbarer Abstellflächen,
  • Umbau/Anbau eines Balkons oder einer Terrasse (barrierefrei),
  • Überwindung von Differenzstufen zwischen Eingang und Erdgeschoss durch Rampen, Aufzug, Treppenlift oder Umgestaltung eines Nebeneingangs,
  • Nachrüstung mit elektrischen Türöffnern,
  • Einbau, Anbau und Modernisierung eines Aufzugs,
  • Einbau von Orientierungssystemen für Menschen mit sensorischen Einschränkungen (Ausstattung mit auditiven, visuellen und taktilen Orientierungshilfen,
  • Einbau von Sicherheitstechnik zum Schutz gegen Einbruch und zur Verbesserung der Sicherheit am und im Gebäude.
Tipp

Die baulichen Maßnahmen und Kosten, die durch den Umbau erforderlich werden, können in die Förderung mit einbezogen werden.

Das Förderprogramm im Detail
Wer erhält die Förderung?

Antragsberechtigt sind natürliche Personen als Eigentümerinnen und Eigentümer oder als sonstige dinglich Verfügungsberechtigte von Eigenheimen und Eigentumswohnungen mit ausreichender Kreditwürdigkeit. Einkommensgrenzen für den Haushalt bestehen nicht.

Konditionen

Das Darlehen beträgt maximal:

  • 25.000 Euro pro Wohnung, höchstens 85 % der anerkannten förderfähigen Bau- und Baunebenkosten
  • wird erstmalig ein Aufzug eingebaut, erhöht sich die Darlehenshöchstgrenze um 2.500 Euro pro Wohnung
  • Darlehensbeträge unter 1.500 € pro Wohnung werden nicht bewilligt.
Kombination mit anderen Fördermitteln

Neben der Förderung dieser Richtlinien können die wohnungswirtschaftlichen Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eingesetzt werden. Die Summe der Fördermittel darf die Summe der Gesamtkosten für die geförderten Maßnahmen/Einzelmaßnahmen abzüglich des Eigenleistungsanteils nicht übersteigen.

Eine Kombination mit der Förderung zur „Verbesserung der Energieeffizienz“ ist möglich.

Vollständige Informationen
  • Die Bewilligung von Fördermitteln setzt voraus, dass mindestens ein Eigenleistungsanteil von 15 % an den geförderten Bau- und  Baunebenkosten erbracht wird.
  • Die Maßnahmen müssen innerhalb von 24 Monaten nach Erstellung der Förderzusage abgeschlossen sein. Aus wichtigem Grund kann die Frist um 12 Monate verlängert werden.
  • Mit der Anzeige der Fertigstellung der Maßnahme ist ein Kostennachweis in Form einer summarischen Kostenaufstellung vorzulegen. Werden Maßnahmen nicht wie beantragt durchgeführt oder entstehen tatsächlich geringere Kosten, erfolgt eine Kürzung des Darlehens. 
Beratung

Weiterre Informationen erhalten Sie bei der NRW.Bank und im Service-Center::

Besondere Hinweise
Anträge sind vor Baubeginn bzw. Kauf des Objekts beim zuständigen Amt für Wohnungswesen bei der Stadt- oder Kreisverwaltung zu stellen.

Informationen erteilt auch die
 
NRW.BANK
Kavalleriestraße 22
40213 Düsseldorf
Internet: http://www.nrwbank.de/de/index.html

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