Förderung von Eigentum für Menschen mit Behinderung

Neubau, Aus- und Umbau, Erweiterung, Kauf/Erwerb

Förderart:
Kredit
Förderumfang:
Darlehenshöhe nach Maßnahme und Anzahl der Kinder
Bereitgestellt durch:
Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank)
Geltungsbereich:
Niedersachsen
Stand:
Sonntag, 30. April 2017
Übersicht

Wenn Sie ihr selbst genutztes Wohneigentum für Menschen mit Behinderung anpassen wollen, unterstützt Sie diese Förderung bei verschiedenen Maßnahmen.

Was wird gefördert?

  • Der Neubau einschließlich Erstbezug in energiesparender Bauweise (mindestens KfW-Effizienzhaus 70 einschließlich Passivhaus)
  • Der Ausbau, Umbau oder die Erweiterung sowie der Kauf/Erwerb in Zusammenhang mit Modernisierung von selbst genutztem Wohnraum.
Das Förderprogramm im Detail
Wer erhält die Förderung?
  • Haushalte, mit Menschen mit Behinderung, bei denen ein besonderer baulicher Aufwand erforderlich ist, um die Wohnung behindertengerecht zu gestalten. Dazu gehören insbesondere Personen mit einer außergewöhnlichen Gehbehinderung (Merkmal aG), Rollstuhlbenutzer sowie Blinde und hochgradig Sehbehinderte.
  • Es können auch Haushalte mit Personen gefördert werden, die pflegebedürftig sind (mindestens Pflegestufe 1) oder für die beim Fortschreiten einer Erkrankung (z. B. Multiple-Sklerose) ein entsprechender Bedarf gegeben ist.
Konditionen

Neubau/Erstbezug

Je nach Anzahl und Alter der zum Haushalt gehörenden Kinder

  • Haushalte ohne oder mit 1 Kind bis zu 45.000 Euro
  • Haushalte mit 2 Kindern 50.000 Euro (wenn 1 Kind noch nicht 15 Jahre alt ist)
  • für jedes weitere Kind unter 15 Jahren 10.000 Euro.

Im Darlehen sind generell 10.000 Euro für behindertenbedingte Baumaßnahmen enthalten.

Ausbau/Umbau oder Erweiterung eines bestehenden Gebäudes

  • Für die Anpassung vorhandenen Wohnraumes an die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung können Sie ein Darlehen bis zu 10.000 Euro erhalten, sofern Sie den zusätzlichen Wohnraum wegen der Art der Behinderung benötigen.

Vollständige Informationen

Der neue Wohnraum muss behindertengerecht gestaltet werden. Barrierefrei nutzbare Wohnungen sowie barrierefreie und uneingeschränkt mit dem Rollstuhl (Zeichen R) benutzbare Wohnungen müssen den jeweiligen Anforderungen der DIN 18040-2 (Barrierefreies Bauen – Planungsgrundlagen – Teil 2: Wohnungen) in Verbindung mit der Anlage 7.3/2 in Anhang 1 der in Niedersachsen bauaufsichtlich eingeführten Liste der Technischen Baubestimmungen entsprechen.

Beratung

Weitere Informationen erhalten SIe bei der NBank.

Tipp

Die Auswahl der zu berücksichtigenden Antragsteller/innen erfolgt nach der sozialen Dringlichkeit (ausgenommen davon sind Ausbau/Umbau und Erweiterungen).

Besondere Hinweise

Anträge sind vor Abschluss des Kaufvertrags bei der zuständigen Wohnraumförderstelle (Gemeinde-, Stadt-, Kreisverwaltung) zu stellen. Die Anschriften können im Internet abgerufen werden.

Weitere Informationen erteilt auch die
Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) 
Günther-Wagner-Allee 12-16 
30177 Hannover 
Tel. (05 11) 3 00 31-3 13 
Fax (05 11) 3 00 31-1 13 13 
E-Mail: wohnraum@nbank.de 
Internet: http://www.nbank.de

Unabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale.

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Neben der Beschreibung des Fördermittels finden Sie eine dazu passende Checkliste sowie weitere nützliche Informationen.