Hamburger Energiepass

Energieberatung in Form des Hamburger Energiepasses

Förderart:
Investitionszuschuss
Förderumfang:
528 EUR bei 1-2 Wohneinheiten
Bereitgestellt durch:
Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg)
Geltungsbereich:
Hamburg
Stand:
Sonntag, 30. April 2017
Übersicht

Die Freie und Hansestadt Hamburg unterstützt auf der Grundlage der Förderrichtlinie Erneuerbare Energien die Energieberatung zur Modernisierung bestehender Wohngebäude.

Was wird gefördert?

  • bauliche und energetische Bestandsaufnahme vor Ort,
  • ingenieurmäßige Analyse und Bewertung des energetischen Einsparpotenzials des Gebäudes,
  • Entwicklung von Sanierungsempfehlungen,
  • Berechnung der möglichen Energieeinsparung,
  • Erstellung eines gesetzlich geregelten Energiebedarfsausweises nach Energieeinsparverordnung (EnEV).
  • Die Aktualisierung eines Hamburger Energiepasses wird ebenfalls unterstützt.

Tipp

Die Beratungen müssen von lizenzierten Energiepassberatern durchgeführt werden. Eine aktuelle Liste ist bei der IFB abrufbar.

Das Förderprogramm im Detail
Wer erhält die Förderung?

Antragsberechtigt sind Grundeigentümer, sonstige dinglich Verfügungsberechtigte sowie gemeinschaftlich beantragende Wohnungs-eigentümergemeinschaften.

Konditionen

Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss in Höhe von:

  • 60 % der förderfähigen Kosten bei 1-2 Wohneinheiten
  • 50 % der förderfähigen Kosten bei 3-6 Wohneinheiten
  • 40 % der förderfähigen Kosten ab 7 Wohneinheiten

Die Höhe der förderfähigen Kosten eines Energiepasses können Sie der Tabelle über die Grundvergütung in der aktuellen Förderrichtlinie für den Hamburger Energiepass entnehmen.

Kombination mit anderen Fördermitteln

Die Kumulierung mit anderen Förderprogrammen ist möglich, sofern dort nicht andere Regelungen vorgesehen sind.

Beihilfen nach dieser Förderrichtlinie dürfen kumuliert werden mit:

  •  anderen staatlichen Beihilfen, sofern diese unterschiedliche bestimmbare förderfähige Kosten betreffen;
  •  anderen staatlichen Beihilfen für dieselben, sich teilweise oder vollständig überschneidenden förderfähigen Kosten, jedoch nur, wenn durch diese Kumulierung die in dieser Förderrichtlinie bestimmte Förderquote nicht überschritten wird;
  • De-minimis-Beihilfen bis zum zulässigen De-minimis-Gesamtbetrag, jedoch für dieselben förderfähigen Kosten nur, wenn durch diese Kumulierung die in dieser Förderrichtlinie bestimmte Förderquote nicht überschritten wird.

Hierzu hat der Antragsteller auf entsprechendem Formblatt der IFB Hamburg sämtliche erforderlichen Angaben mitzuteilen und nachzuweisen.

Vollständige Informationen

Der Förderantrag muss vor Beginn des Vorhabens gestellt werden. Ein Vorhaben gilt als begonnen, sobald für den Hamburger Energiepass entsprechende Lieferungs- oder Leistungsverträge abgeschlossen werden.

Der Hamburger Energiepass dient als Berechnungsgrundlage für eine Förderung der Maßnahmen in den Programmen Wärmeschutz im Gebäudebestand (Bilanzverfahren) und Modernisierung von Mietwohngebäuden.

Beratung

Weitere Informationen finden Sie bei der IFB.

Tipp

Standardmäßig wird bei Erstellung eines Hamburger Energiepasses auch ein Energieausweis nach EnEV über den energetischen Zustand Ihres Wohngebäudes zum Zeitpunkt der Energieberatung mitgeliefert.

Besondere Hinweise

Anträge sind vor Beginn der Energieberatung und unter Verwendung der Antragsformulare zu richten an die

Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) 
Besenbinderhof 31 
20097 Hamburg 
Tel. (0 40) 2 48 46-0 
Fax (0 40) 2 48 46-4 32 
E-Mail: info@ifbhh.de 
Internet: http://www.ifbhh.de

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