Hamburger Gründachförderung

Begrünung von Dächern auf Wohn- und Nichtwohngebäuden

Förderart:
Investitionszuschuss
Förderumfang:
Einmaliger Zuschuss von maximal 50.000 EUR pro Gebäude inkl. der möglichen Zuschläge
Bereitgestellt durch:
Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg)
Geltungsbereich:
Hamburg
Stand:
Sonntag, 30. April 2017
Übersicht

Die Freie und Hansestadt Hamburg unterstützt die Begrünung von Dächern auf Wohn- und Nichtwohngebäuden. Mitfinanziert werden die benötigten Materialien und die Ausführungsarbeiten.

Gefördert werden:
  • Dachbegrünungen bei Neubauten sowie die Nachrüstung vorhandener Dächer,
  • freiwillige Maßnahmen auf Dächern von oberirdischen Geschossen (keine Tiefgaragenbegrünungen),
  • Dachbegrünungen ab einer Mindestgröße von 20 Nettovegetationsfläche,
  • Vorhaben, durch die eine zusammenhängende, substratgebundene Dachbegrünung hergestellt wird,
  • Eigenleistungen bei Nachweis einer Qualifikation als Gärtner, Dachdecker, Garten-, Landschaftsbauer/-architekt mit 60 % der Materialkosten für eine Nettovegetationsfläche von bis zu 100.

Besondere Zuschläge sind u.a. für folgende Maßnahmen vorgesehen:

  • Vorhaben im Bereich der inneren Stadt und eines gesondert abgegrenzten Bereiches in Bergedorf,
  • Maßnahmen, die die Tragfähigkeit (Statik) und Wurzelfestigkeit bei Bestandsbauten verbessern,
  • Dachbegrünungen, wenn sie in Verbindung mit dem Aufbau von solarer Energiegewinnung auf Dächern stehen,
  • Maßnahmen, die die Abflussverzögerung von Regenwasser erhöhen und der Kappung der Spitzen von Starkregenereignissen dienen.
Das Förderprogramm im Detail
Wer erhält die Förderung?

Antragsberechtigt sind Grundeigentümer und sonstige dinglich Verfügungsberechtigte von Wohn- und Nichtwohngebäuden in Hamburg.

Konditionen
  • Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
  • Die Höhe der Förderung ist abhängig von der Art der Maßnahme. Die Förderung setzt sich aus einer Grundförderung, der Fertigstellungspflege und diversen Zuschlägen zusammen. Die maximale Förderhöhe beträgt 50.000 EUR je Gebäude.
  • Bei Privatpersonen und kleinen Unternehmen kann die Förderung maximal 60 %, bei mittleren Unternehmen 50 % und bei Großunternehmen 40 % der förderfähigen Kosten betragen.
Kombination mit anderen Fördermitteln

Eine Kombination mit anderen staatlichen Förderprogrammen ist grundsätzlich möglich.

Dachbegrünungen tragen zur Regulierung des Wärmehaushaltes der jeweiligen Gebäude bei, dadurch können Energiekosten gespart werden. Deshalb zählen seit dem 1. Juni 2014 Dachbegrünungen zu den förderfähigen Maßnahmen bei der Wärmedämmung von Dachflächen im KfW Programm Energieeffizient Bauen und Sanieren.

Vollständige Informationen
  • Die Baumaßnahmen müssen spätestens zwei Jahre nach Erlass des Bewilligungsbescheids fertiggestellt werden.
  • Die Maßnahme muss von einem Fachunternehmen durchgeführt werden.
  • Der Antragsteller muss die Dachbegrünung mindestens 15 Jahre pflegen und erhalten.
Beratung

Weitere Informationen finden SIe bei der IFB.

Tipp

Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2019.

Besondere Hinweise

Anträge sind vor Beginn der zu fördernden Maßnahme zu richten an die:

Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) 
Besenbinderhof 31 
20097 Hamburg 
Tel. (0 40) 2 48 46-0 
Fax (0 40) 2 48 46-4 32 
E-Mail: info@ifbhh.de 
Internet: http://www.ifbhh.de

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