KfW-Förderung 430: Häuser & Wohnungen energieeffizient sanieren (Zuschuss)

energetische Sanierung von Ein- oder Zweifamilienhäusern und Eigentumswohnungen

Name:
KfW-Programm Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss (430)
Förderart:
Zuschuss
Förderumfang:
Bis zu 30.000 EUR bei Komplettsanierung, bis zu 7.500 EUR bei Teilsanierung
Bereitgestellt durch:
KfW + BAFA
Geltungsbereich:
Bundesweit
Stand:
Mittwoch, 25. Dezember 2019
Übersicht

Ab 01.01.2020 werden Wärmeerzeuger auf Basis des Energie­trägers Öl (z. B. Öl-Brennwert­kessel, ölbetriebene Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage, Ölhybridheizungen sowie Gas-Brennwertkessel) bei der Sanierung zum KfW-Effizienz­haus nicht mehr gefördert. Die Kosten hierfür können daher bei den förderfähigen Kosten nicht mehr berücksichtigt werden. Für die energetische Berechnung zum KfW-Effizienzhaus kann ein nicht förderfähiger Wärme­erzeuger weiterhin berücksichtigt werden.
Die Heizungsförderung für Einzelmaß­nahmen wird ab 01.01.2020, nahezu komplett vom BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhr­kontrolle) übernommen. Nah- und Fern­wärme sowie die Optimierung der Heizungs­anlage werden weiterhin von der KfW gefördert.

Mit dem Programm „Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss“ (430)
fördert die KfW die energetische Sanierung von Ein- oder Zweifamilienhäusern und von Eigentumswohnungen.

Wenn Sie komplett sanieren, können Sie den hohen Standard „KfW-Effizienzhaus“ erreichen. Die KfW fördert die Standards KfW-Effizienzhaus Denkmal, 115, 100, 85, 70 und 55. Wenn Sie teilweise sanieren, kommt die Förderung als Einzelmaßnahmen oder mit Maßnahmenpaketen in Betracht. Einzelmaßnahmen sind zum Beispiel der Austausch der Heizung, der Einbau einer Lüftungsanlage oder einzelne Dämmmaßnahmen. Voraussetzung für die Förderung: Ihr Haus wurde vor dem 01.02.2002 errichtet. Nur dann kann Ihnen ein Investitionszuschuss gewährt werden.

Wenn Sie statt des Zuschusses einen Kredit bevorzugen, wählen Sie einfach das KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren – Kredit“ (151/152).

Tipp

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass es ab 24.01.2020 verbesserte Förderkonditionen gibt!


Sie können weitere Fördergelder erhalten, wenn Sie die energetische Sanierung mit dem Abbau von Barrieren kombinieren 

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Das Förderprogramm im Detail
Wer erhält die Förderung?
  • Private Eigentümer eines Ein- oder Zweifamilienhauses oder einer Wohnung
  • Private Käufer eines frisch sanierten Ein- oder Zweifamilienhauses oder einer sanierten Wohnung (Ersterwerber)
  • Wohnungseigentümergemeinschaften aus Privatpersonen
Konditionen
  • Zuschuss bis 30.000 Euro je Wohneinheit bei Komplettsanierung zum KfW-Effizienzhaus 55
  • Zuschuss bis 7.500 Euro je Wohneinheit bei Teilsanierung mit Heizungs- und Lüftungspaket
  • Zuschuss bis 5.000 Euro je Wohneinheit bei Teilsanierung in Einzelmaßnahmen
  • Auch Nebenkosten werden gefördert
  • Voraussetzung für die Förderung: Für Planung und Baubegleitung ziehen Sie einen Sachverständigen hinzu. Dafür erhalten Sie einen Zuschuss aus dem KfW-Programm „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Baubegleitung“ (431).
Kombination mit anderen Fördermitteln

Ihren Kredit können Sie mit anderen Fördermitteln kombinieren, zum Beispiel mit den KfW-Programmen:

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert die Vor-Ort-Beratung durch einen unabhängigen und qualifizierten Energieberater(Sachverständigen). Die KfW fördert die Baubegleitung zur Qualitätssicherung durch einen unabhängigen Experten. 

Beratung

Sie können sich bei den Landesverbraucherzentralen oder bei einem Finanzierungspartner über die für Sie geeigneten Förderprodukte beraten lassen. Hierbei handelt es sich um Geschäftsbanken, Sparkassen, Genossenschaftsbanken, Direktbanken, Bausparkassen und Versicherer. Finden Sie hier einen Finanzierungspartner in Ihrer Nähe.

Besondere Informationen

Was ist ein KfW-Effizienzhaus?

  • Je energieeffizienter ein Haus ist, umso weniger Energie verbraucht die
    Immobilie – und umso höher fällt die Förderung aus.
  • Bei einer Komplettsanierung können Sie den begehrten Standard „KfW-Effizienzhaus“
    erreichen. Für diesen Standard gibt es verschiedene Stufen, angegeben durch
    Kennzahlen. Je kleiner die Kennzahl, desto geringer der Energiebedarf und desto
    höher die Förderung.
  • Für denkmalgeschützte Häuser gilt der Standard KfW-Effizienzhaus Denkmal.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der KfW.

Bitte beachten Sie
  • ŸStellen Sie zuerst den Antrag, bevor Sie mit Ihrem Vorhaben starten.
  • Den Antrag stellen Sie – anders als bei einem Förderkredit – direkt bei der KfW.

Unabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale.

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Neben der Beschreibung des Fördermittels finden Sie eine dazu passende Checkliste sowie weitere nützliche Informationen.

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